Varel/Bockhorn/Zetel - Leitung zu kurz, beim Breitbandausbau abgehängt oder keine Rückmeldung: Beim Thema schnelles Internet im südlichen Friesland sind viele Bürger verärgert. Der Landkreis Friesland hat nun auf die Beschwerden der NWZ-Leser reagiert und erklärt den aktuellen Stand.
Bockhorn
„Die Breitbandfördergesellschaft Friesland (BFG) ist mit den Anwohnern bereits im Gespräch“, heißt es in einer Mitteilung von Kreissprecherin Nicola Karmires. „Aufgrund der aktuellen Erweiterung der Fördermöglichkeiten werden auch diese Adressen geprüft und können gegebenenfalls beim weiteren Ausbau berücksichtigt werden.“
Ruttelerfeld/Spolser Weg
Aufgrund der aktuellen Erweiterung der Förderung werden auch diese Adressen geprüft und können gegebenenfalls beim weiteren Ausbau berücksichtigt werden.“
Varel
Auch in Varel habe die BFG über die grundsätzliche Planung informiert. „Weitere Informationen sind zwischenzeitlich unter www.friesland.de/breitband veröffentlicht worden“, heißt es aus Jever. „Aufgrund der aktuellen Erweiterung der Fördermöglichkeiten werden auch diese Adressen geprüft und könnten beim weiteren Ausbau berücksichtigt werden.“
Vareler Hafen und Friedeburger Straße
Die Bereiche liegen in FTTC-Gebieten „Das heißt, die dort ertüchtigten Kabelverzweiger werden auch die Leistungen in angrenzenden Gebieten positiv beeinflussen (sog. Ausstrahlbereiche).“
Heidschnuckenweg
Die Pläne für den Heidschnuckenweg in Zetel seien ebenfalls öffentlich verfügbar unter www.friesland.de/breitband. Als direkte Antwort auf die Beschwerde von Wilfried Röben schrieb Nicola Karmires: „Natürlich werden alle Anfragen beantwortet. Wir bitten um Entschuldigung, wenn hierzu eine direkte Rückmeldung ausblieb.“
Grünenkamper Straße
„Die BFG ist hier mit Anwohnern in Kontakt.“
Goehlenriederfeld
Für den Bereich Goehlenriederfeld/Grünenkamp prüfe der Landkreis die möglichen Lösungen. Konkret stehe er in Kontakt mit den Telekommunikationsunternehmen. „Hier bestünde mit einem Mast eine einfachere Möglichkeit, als ein Glasfaserkabel zu verlegen und die Haushalte anzuschließen“, heißt es: „Die Gespräche hierzu werden geführt.“
Großer Querdamm
Die BFG stehe im Kontakt mit der Dorfgemeinschaft Bockhornerfeld. „Sie hat dieser bereits mitgeteilt, dass der Großteil der Adressen gemäß Förderrichtlinie bereits ausreichend versorgt ist, also oberhalb der sogenannten Aufgreifschwelle von 30 Mbit/s liegt. Ein geförderter Glasfaserausbau durch den Landkreis ist hier derzeit nicht zulässig.“ Aufgrund der aktuellen Erweiterung der Fördermöglichkeiten werden aber auch diese Adressen geprüft und könnten beim weiteren Ausbau berücksichtigt werden.
Dompfaffstraße
„Auch diese Straße liegt nicht im Ausbaugebiet, da der Landkreis in diesem ,grauen Fleck‘ nicht tätig werden darf.“
