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NWZonline.de Region Friesland

Heimatverein Varel Möchte Unterstützung: Museen sollen vereint strahlen

13.12.2018

Varel An einem ungewöhnlichen Ort hat sich jetzt der Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport getroffen: Inmitten der Bilderausstellung im Heimatmuseum wurde beraten. Und das aus einem einfachen Grund: Das Heimatmuseum möchte sich neu organisieren. „Wir sind jetzt soweit, dass wir eine hauptamtliche Kraft brauchen“, sagte Hans-Georg Buchtmann, Vorsitzender des Heimatmuseums. Er stellte den Ratsmitgliedern die vielfältigen Aufgaben des Heimatvereins und deren Umsetzung vor.

8000 Besucher im Jahr

Die ehrenamtlichen Mitglieder betreuen das Heimatmuseum mit dem Heimat- und Stadtarchiv, die Vareler Mühle mit gut 8 000 Besuchern im Jahr, Volkstanzgruppen, sie gestalten die Vareler Heimathefte und widmen sich der Flurnamenforschung. „Wir erhoffen uns Hilfe vom Kulturverbund Friesland“, so Buchtmann.

Prof. Dr. Antje Sander stellte in der Sitzung den Verbund vor: Im Landkreis Friesland haben sich vor einigen Jahren mehrere Kultureinrichtungen unter der Federführung des Schlossmuseums Jever zum Kulturverbund Friesland zusammengeschlossen, um ihr Programm gemeinsam besonders attraktiv zu gestalten.

„Säule für die Region“

„Das Heimatmuseum Varel ist eine Säule für die Region, wir würden es gern unter unser Dach nehmen“, sagte Dr. Sander. Man könne mit gemeinsamen Programmen für Kultur werben und den Kulturtourismus fördern. Der Zusammenschluss sei für die historisch-politische und kulturelle Bildung wichtig, bedürfe aber kommunaler Unterstützung.

Beim Kulturverbund sind beispielsweise das Künstlerhaus Hooksiel, das Schulmuseum Bohlenbergerfeld und das Franz-Radziwill-Haus Dangast dabei.

„Jeder behält sein eigenes Profil, die Besonderheiten werden aufpoliert und können strahlen und leuchten“, bewarb Sander ihr Angebot zur Unterstützung des Heimatmuseums mit verlässlichen Strukturen. „Sie können natürlich auch jemanden einstellen oder man kauft eine Dienstleistung über den Verbund unter finanzieller Beteiligung der Stadt ein“, sagte sie.

„Das könnte eine Chance sein“, sagte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, gab aber zu bedenken, dass Varel noch viele andere Vereine habe. Man solle das nicht überstürzen und vorsichtig entwickeln. „Aber es wäre wohl der richtige Weg“, so der Bürgermeister.

Ausschussvorsitzende Dr. Susanne Engstler (CDU) kündigte an, das Personalproblem des Heimatvereins ernstzunehmen und darüber in den Fraktionen zu beraten.“

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