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Heinz-Neukäter-Schule in Varel Wer darf die Förderschule bauen?

Christopher Hanraets

Varel - Wer darf den Neubau für die Heinz-Neukäter-Förderschule bauen? Das soll ein Wettbewerb des Landkreises Friesland klären. Im Kreisausschuss für Bauen, Feuerschutz und Mobilität sprachen sich die Mitglieder für dieses Verfahren aus. Der Ausschuss tagte Donnerstag in Varel.

Die Heinz-Neukäter-Schule, derzeit noch beheimatet in den Räumen der ehemaligen Pestalozzischule an der Oldenburger Straße in Varel, braucht dringend neue Räume. Der jetzige Standort bietet nicht nur zu wenig Platz für Schüler und Lehrer, die Gebäude sind auch noch dringend sanierungsbedürftig. Im März vergangenen Jahres hatte der Kreistag daher beschlossen, neben der Oberschule an der Arngaster Straße ein neues Gebäude für die Förderschule zu bauen.

Für das Bauvorhaben läuft bereits das Bauleitverfahren, der Bebauungsplan wird von der Stadt Varel öffentlich ausgelegt. Läuft alles wie geplant, wird der Vareler Stadtrat den Bebauungsplan voraussichtlich am 16. Juni verabschieden.

Planänderung

An den Plänen für die neue Schule gab es zuletzt noch Änderungen: So soll der außerschulische Lernort jetzt nicht mehr im Neubau integriert werden und auch die Gymnastikhalle soll nicht mehr erweitert werden. Stattdessen plant die Kreisverwaltung nun, den außerschulischen Lernort in der Gymnastikhalle und der Hausmeisterwohnung unterzubringen und eine neue Einfeld-Sporthalle zu bauen. An den rund 16,5 Millionen Euro Baukosten werde das kaum etwas ändern, die Trennung von außerschulischem Lernort und Förderschule erfolge aus pädagogischen Gründen.

25 Teilnehmer

Der Planungswettbewerb dreht sich dabei nur um den Neubau und die Neugestaltung der Sportanlagen inklusive Sporthalle. 25 Büros sollen daran teilnehmen können, davon werden sechs gesetzt und weitere 19, die zunächst ihr Interesse bekundet haben, werden ausgelost. Den Wettbewerb managt das Stadtplanungsbüro Drees & Huesmann aus Bielefeld.


Jeder Teilnehmer darf einen Vorschlag einreichen. Welcher Entwurf letzten Endes in die Tat umgesetzt wird, entscheiden die Preisrichter. In der Jury sitzen unter anderem der Kreisbauausschussvorsitzende Holger Ulfers, die Kreisschulausschussvorsitzende Anne Bödecker, Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, Georg Ralle, Vorsitzender des städtischen Bauausschusses, Architekt Ünal Alpaslan von der Kreisverwaltung und Dr. Martin Dehrendorf, Dezernent Planung und Infrastruktur beim Landkreis.

Dabei, aber nicht stimmberechtigt sind Dr. Sandra Heidenreich und Holger Behnken von der Heinz-Neukäter-Schule, der Kreissportbund Friesland und die Landesschulbehörde. Nach aktueller Terminplanung kann das Preisgericht am 9. September entscheiden.

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