Varel - Liebhaber britischer Musik der Spätromantik aufgepasst: Am Totensonntag, 21. November, um 16 Uhr wird in der Pfarrkirche St. Bonifatius in Varel, Bürgermeister-Heidenreich-Straße, zum besinnlichen Kammermusik-Nachmittag eingeladen. Drei Mitglieder des Staatstheaters Oldenburg, Melanie Lang (Mezzosopranistin), Christoph Rabbels (Solo-Bratscher) und Thomas Honickel (Klavier), spielen Musik der britischen Spätromantik und der Jahrhundertwende.
Viola und Klavier
Das Programm besteht aus Musik aus den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Gespielt werden unter anderem Kompositionen von Edward Elgar, Benjamin Britten, Roger Quilter, Ralph Vaughan Williams und Frank Bridge. Letzterer steht in besonderer Weise durch Kompositionen für Viola und Klavier sowie mit Liedern für diese exotische Trio-Besetzung im Mittelpunkt des Programms. Bridge war der frühe erste Lehrer von Britten, der dessen Talent in besonderer Weise erkannte und förderte. Die Musik von Frank Bridge im Besonderen ist eine teils wehmütige, teils liebenswerte Sicht auf das „fin de siècle“; ein kleiner, früher Abgesang auf eine Zeit, die wohl damals Geschichte war.
Neben den drei Liedern für Mezzosopran, Viola und Klavier, in denen inhaltlich vor allem auch der Inhalte des Totensonntags gedacht wird, erklingen Auszüge aus Elgars „Sea pictures“ sowie Liebeslieder von Quilter und Vaughan Williams. Insgesamt besticht die Musikauswahl durch herbstliche Farben, gedeckte Stimmungen und Textvorlagen, welche die verschiedenen Bestimmungen der November-Gedenktage von Allerheiligen über den Volkstrauertag bis zum Totensonntag widerspiegeln. In Liedern über das Meer, die Liebe und die Kraft der Musik wird zudem das Leben gefeiert.
Anmeldung und 2G
Der Eintritt für das Konzert ist frei. Um eine Spende wird am Ausgang gebeten. Zudem gilt die 2G-Regel. Genesene und Geimpfte müssen einen entsprechenden Nachweis am Eingang vorlegen. Anmeldungen per Email unter: thomas.honickel@web.de
Die genaue Programmfolge kann man einsehen unter: www.thomas-honickel.de
