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Varel könnte zur Stadt zwischen Beton und Meer werden

Betrifft:

Neugestaltung der Drostenstraße und geplante Fällung der Platanen. (NWZ vom 22. Februar).

Vom Disput über das Für und Wider ums Fällen der herrlichen Platanen in der Drostenstraße in Varel neugierig gemacht, nehme ich Gerd Lüpkes photographische Stadtchronik „Varel wie es war“ zur Hand, um mir einen Überblick über frühere Vorgehensweisen in dieser Frage zu verschaffen. Auf Seite 56 werde ich fündig: Das seinerzeit prächtige Vareler Rathaus gibt den Blick auf die heutige Drostenstraße frei, beiderseits gesäumt von einer achtgliedrigen hohen Buchenreihe. Die beachtlichen Stämme der Bäume lassen auf ein Alter von etwa 60 bis 80 Jahren schließen. Die Kronen der Bäume auf diesem Foto wurden jedoch extrem eingekürzt, wohlwissend, dass diese sich im Laufe des Jahres vom Schnitt erholen werden. Eindrucksvoll ist auch das Bild „Baumallee Drosten Straße“ aus dem Jahre 1904.

Das positive Naturverhältnis der Vareler manifestiert sich schon vor 100 Jahren beim Weiterblättern in der Stadtchronik („Der Vareler Markt“, Seite 55 oder „Die Nebbsallee“, Seite 57). Die absurde Frage des Fällens von gesunden Bäumen stellte sich damals gar nicht, man kürzte die Krone zeitig ein und hielt die Pflanze somit ständig in Schach. Die Gehwege hinter den Bäumen sowie die eingefasste Straße waren offensichtlich putzsauber, keine Blätter, kein „Schmutz" festzustellen.

Sollte der heutige Alptraum vom Roden gesunder Biotope (Drostenstraße, Büppeler Weg) traurige Wirklichkeit werden, müsste das touristische Logo Varels zukünftig logischerweise in „Stadt zwischen Beton und Meer" umbenannt werden.

Taro Schilling

Varel
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