Varel - Mit zwei Siegen sind die Frauen und Männer des BV Varel gut in die neue Saison der Badminton-Bezirksklasse gestartet. In der Kreisliga holte der TuS Obenstrohe zum Auftakt drei Punkte.

Bezirksklasse: In Wiesmoor hatte es in der ersten Partie des Tages gegen den TuS Sandhorst bereits vielversprechend in den ersten Doppeln begonnen, denn sowohl das Damendoppel von Bianca Pils und Steffi Roberg (21:14, 21:11) als auch das erste Herrendoppel von Sascha Reimers und Colin Pils (21:18, 21:12) holte die ersten beiden Punkte. Indes mussten sich Matthias Leitz und Till Lauenstein knapp in drei Sätzen geschlagen geben (21:18, 19:21, 20:22).

Die Auftaktpartie blieb umkämpft. Dennoch erspielten Pils im Dameneinzel und Reimers im ersten Herreneinzel den Varelern bereits ein sicheres Remis. Entschieden wurde die Partie dann am Ende im Mixed, in dem sich das Ehepaar Roberg souverän mit 21:14, 21:10 durchsetzte und so den 5:3-Sieg für den BVV perfekt machte.

Noch klarer besiegten die Vareler den SV Hinrichsfehn (7:1). Wie zuvor gewannen die Vareler Damen alle ihre Spiele, wobei das Mixed mit Bianca und Colin Pils sich als ein weiteres erfolgreiches Familienteam erwies. Auch die Herren des BVV behielten in den Einzeln allesamt die Oberhand,. Dabei kämpfte sich Matthias Leitz nervenstark nach dem verlorenen ersten Satz (16:21) ins Spiel zurück und entschied die weiteren Sätze klar für sich (21:7, 21:9). Nur im ersten Herrendoppel mussten sich Reimers/ Pils geschlagen geben (14:21, 16:21).

Kreisliga: Dem TuS Obenstrohe gelang nach langer Corona-Zwangspause ein erfolgreicher Start dank eines 5:3-Erfolgs im Nachbarschaftsduell gegen den TuS Oestringen und eines leistungsgerechten 4:4 gegen den SVC Wilhelmshaven III. Gegen die Jadestädter wiederum zogen die Oestringer in ihrem zweiten Spiel klar mit 1:7 den Kürzeren.


Derweil war die Erleichterung bei den Obenstrohern über den geglückten Auftakt groß. Schließlich war die Saisonvorbereitung – aufgrund der anhaltenden Renovierung der Sporthalle an der Plaggenkrugstraße – in der suboptimalen Ausweichhalle am Riesweg schwierig. „Klar sind wir dankbar, dass wir die Möglichkeit haben, in Obenstrohe weiter trainieren zu können“, erklärt Guido Neuber: „Die niedrige Deckenhöhe lässt aber ein Training unter Wettkampfbedingungen nicht wirklich zu.“

Henning Busch
Henning Busch Redaktion Friesland (Lokalsport)