Varel - Die Bezirksliga-Volleyballer des Vareler TB starten an diesem Samstag in die neue Saison. Zum Auftakt gastiert der VTB beim SV Hage in Ostfriesland.
Enormer Aufwand
Nachdem es im Vorjahr gerade mal genau für einen Spieltag gereicht hat, sind alle Vareler sehr gespannt, wie weit man dieses Jahr kommt. „Die Rahmenbedingungen sehen ja coronabedingt gerade nicht so rosig aus. Der organisatorische Aufwand für Training und Spieltage und den jeweils geltenden und bestmöglichen Hygienebedingungen ist enorm“, sagt VTB-Kapitän Christian Jünger.
Personell hat sich seit der letzten Spielzeit einiges getan. Markus Siebrands, Lars Jannsen und André Meyer stehen aus beruflichen und teils gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Stephan Reiners, Jens Hollnagel, Florian Bruness und Markus Göbel haben sich nach vielen mannschaftsdienlichen Jahren aus dem permanenten Spielbetrieb zurückgezogen und stehen nur zur Verfügung, wenn es mal eng wird.
„Auf der Haben-Seite haben wir uns sehr über die Rückkehr von Andreas Sinke, Trainer unserer VTB-Damen und Jugend, gefreut, der sein Engagement beim TV Baden beendet hat und nun als Trainer und variabler Spieler wieder zupackt“, freut sich Jünger. Zudem ist mit Tim Lüken, vorher Oldenburger TB, ein dynamischer Spieler auf der Mittelblocker-Position dazugekommen.
Verstärkte Jugendarbeit
Durch verstärkte Jugendarbeit ist außerdem weitere Unterstützung in Sicht. Unter anderen ist Nicolas Jünger mittlerweile zu den Herren aufgerückt. Insgesamt stehen zehn Spieler fest, sowie sechs weitere bei Bedarf auf der Mannschaftsliste – also hat sich die Gesamtlage kaum verändert. „Für unseren ersten Spieltag in Hage werden wir wohl zu acht antreten. Jens Hollnagel muss schon unterstützen, da Sebastian Wosnitza als Zuspieler nicht zur Verfügung steht. Zudem muss Diagonalangreifer Jan-Hendrik Elberling die Schulbank drücken“, so Jünger.
Die Liga ist eine Wundertüte. Getestet wurde in der Vorbereitung gegen AT Rodenkirchen, was doch recht vielversprechend für den VTB aussah. Am ersten Spieltag der Liga gewann der MTV Aurich mit hochkarätiger Verstärkung locker 3:0 gegen Elisabethfehn, diese wiederum 3:0 gegen die VG Ostfriesland Süd II, was schon die Bandbreite zeigt.
„Mit einer ersten Sechs auf dem Platz und unserer Verbands- und Landesligaerfahrung müssten sich die meisten der sieben gegnerischen Teams warm anziehen“, sagt Jünger: „Das ist aber eher die Theorie – Spaß und Spielzeit für alle steht im Vordergrund. Und die Spieler müssen Zeit haben und fit sein.“
