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Serie „Das besondere Haus“ Dieser Vareler Bungalow hat den Charme der 60er-Jahre

Gösta Berwing

Varel - Motiviert von der Artikelserie „Das besondere Haus“, meldete sich Friedrich Glane in der Redaktion des Gemeinnützigen. „Lebe ich in einem besonderen Haus?“, fragt er sich. Zu Beginn der 1960er-Jahre wurde sein Winkelbungalow in Varel gebaut und war damals schon etwas Besonderes war. Der bekannte Vareler Architekt Heinrich Gerdes baute es für Dr. Schockemöhle, damals Arzt am Vareler Krankenhaus und zur Reiterdynastie Schockemöhle gehörend.

Das Haus ist ein klassischer Winkelbungalow der damaligen Zeit. „Die Wohnfläche auf einer Ebene mit mehr als 200 Quadratmetern war damals sicherlich nicht üblich“, sagt Friedrich Glane. Dazu gab es noch eine Doppelgarage sowie einen Innen- und einen Außenkamin mit Aschekästen unter der Feuerstelle im Keller, so dass es keinen Staub im Wohnzimmer beim Reinigen der Feuerstelle gab.

Neben dem großzügigen Bad gab es bereits ein separates Gäste-WC, was zur damaligen Zeit als sehr fortschrittlich galt.

Ohne Mangel

Besonders sind auch die Materialien: „Die Qualität der verwendeten Baumaterialien scheint mir relativ hochwertig, so sind fast alle doppelt verglasten Holzfenster noch aus der Zeit und ohne Mangel“, freut sich Friedrich Glane. Auch die Dachziegel des Bungalows wurden noch nicht erneuert.

Der Fußbodenbelag aus Naturstein wurde damals extra aus Asien importiert. „Heute ist er in jedem Baumarkt zu bekommen, damals waren die Solenhofener Platten als Fußbodenfliesen aber nicht Standard in Norddeutschland“, weiß der Hausbesitzer.


Im Laufe der Jahre erfolgten einige Renovierungen am Haus und seit Jahresanfang gehört auch eine Solaranlage auf dem Dach zum Erscheinungsbild des Winkelbungalows.

Für die nach dem Einzug vorgesehenen Pferde hatte damals Dr. Schockemöhle eine 7500 Quadratmeter große ehemalige Baumschulfläche hinter dem Haus gekauft. Aus der Pferdehaltung wurde allerdings nichts, berichtet Friedrich Glane, Dr. Schockemöhle ist relativ früh verstorben, das Haus wurde verkauft und im Jahr 2003 hat es Familie Glane erworben.

Gartenskulpturen

„Pferde habe ich nicht, ich nutze die kleine Wildnis der Baumschulfläche für meine Gartenskulpturen und habe inzwischen mehr als zwei Dutzend gebaut und aufgestellt“, berichtet der pensionierte Berufsschullehrer.

Seinen großen Garten hinter dem Haus hat Friedrich Glane so gestaltet, dass auch die Insekten ihre Freude haben. So werden Teile der großen Rasenfläche nicht gemäht und als Blühfläche stehengelassen.

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