Varel - Die Niederdeutsche Bühne Varel startet wieder durch: Am 30. Oktober feiert sie Premiere mit „Alleen in de Sauna“ und zeigt bis März drei Stücke. Im März musste die Bühne wegen der Corona-Pandemie ihre geplante Premiere von „Leevde, Lust un Lockenwickler“ absagen und lange war nicht klar, ob eine neue Saison geplant werden kann. Auf der Jahreshauptversammlung hat Dieter Kück den Mitgliedern jetzt den aktuellen Spielplan für die Saison 2020/2021 präsentiert.
„Viele treue Zuschauer haben uns Mut gemacht, aktiv zu werden und auch die Mitglieder vermissen es, Theaterluft zu schnuppern“, sagt Bühnenleiter Dieter Kück. In enger Abstimmung mit dem Pächter des Tivoli, dem Stadtmarketing und dem Gesundheitsamt sei ein Konzept erarbeitet worden, das es der Niederdeutschen Bühne Varel erlaube, bis zu 100 Zuschauern ein besonderes Theatererlebnis zu bieten.
Eröffnet wird die Saison mit dem kabarettistisch-komödiantischen Monolog „Alleen in de Sauna – oder Worüm Mannslüüd un Froonslüüd nu mol (nich?) tohoop passt“. Regie führt erstmals Leon Nungesser aus Nordenham. Premiere wird am Freitag, 30. Oktober, gefeiert. Der Kartenvorverkauf für „Alleen in de Sauna“ startet Mitte Oktober.
Im Februar geht die Bühne unter der Regie von Ulf Goerges aus Oldenburg neue Wege Unter dem Motto „Die Einladung – Sketche am laufenden Band“ verspricht die Bühne einen unterhaltsamen und kurzweiligen Abend.
Zum Saisonabschluss wird das im März abgesagte Musikstück „Leevde, Lust un Lockenwickler – Dien Frisör weet allns“ nachgeholt. Das Ensemble freut sich, die in vielen Gesangs-, Tanz und Spielproben investierte Zeit dem Publikum präsentieren zu dürfen.

