Varel - Die Bezirksliga-Volleyballer des Vareler TB haben zum Saisonende noch mal eine starke Vorstellung abgeliefert. Beim STV Wilhelmshaven setzte sich die Mannschaft von Spielertrainer Andreas Sinke deutlich mit 3:0 durch.
„Es war unsere stärkste Saisonleistung neben dem Spiel gegen den MTV Aurich“, lobte Sinke: „Wir waren voll bei der Sache und in allen Elementen präzise, druckvoll und konzentriert. Der Aufschlagdruck war groß und selten fehlerhaft, die Annahme war super stabil und somit das Zuspiel präzise, die Angriffe wurden über alle Positionen mit Erfolg vorgetragen, und auch in der Block-Feldabwehr hatten wir stets den richtigen Riecher und die Hände am Ball.“
Der erste Durchgang startete ausgeglichen, aber ab Mitte des Satzes (15:14) machte Jan-Hendrik Elberling am Aufschlag so viel Druck, dass der STV keinen geordneten Spielaufbau mehr zustande bekam und der VTB sich mit 25:16-durchsetzte. Im zweiten Satz führte Varel schnell 5:0, ehe Wilhelmshaven sich aufs Mitspielen besann (16:11). Die gesteigerte Parallele zum ersten Satz kam mit Elberling am Aufschlag, der von dort aus den Durchgang zum 25:11 beendete. Der dritte Satz verlief anfangs ausgeglichener (3:3), ehe der VTB aufs Tempo drückte, mit 11:4 entscheidend davon eilte und mit 25:21 die Oberhand behielt. „Mit dieser grandiosen Leistung konnten wir gebührend den Saisonabschluss feiern“, sagte Sinke.
„Corona hatte uns durchaus fest im Griff, was sich in diversen Spieltagsverschiebungen, vom Verband vorgegebenen Spielpausen und geringen Teilnehmerzahlen im Training widerspiegelte“, blickte der VTB-Coach auf die Saison zurück: „Dennoch sind wir froh, zumindest eine Halbserie zu Ende gebracht zu haben, um den ambitionierten Teams wie Aurich endlich mal wieder einen Aufstieg zu ermöglichen.“ Auch wenn es für Kapitän Christian Jünger oftmals „aufgrund eines Mini-Stamms und vieler Notnägel“ mühsam gewesen sei, eine spielfähige Truppe zusammenzutelefonieren, hätten die Senioren ihre Verbandsliga-Erfahrung aufblitzen lassen sowie die Youngster Nicolas Jünger und Marza Khalaf Goli deutliche Fortschritte gezeigt.
Sinke: „Ich gehe davon aus, dass wir in annähernd gleicher Konstellation nächste Saison wieder in der Bezirksliga aufschlagen. Beruhigend war zudem, dass die besten Spiele gegen die stärksten Teams der Liga absolviert wurden. Es ist also noch deutlich Luft nach oben, insbesondere wenn der Kader halbwegs vollzählig antritt.“
