Varel - Mit nur acht Spielerinnen besiegten die Volleyballerinen des Vareler TB den BTS Neustadt II 3:2. Im zweiten Spiel des Tages unterlag das Team von Trainer Andreas Sinke dem Wilhelmshavener SSV dann mit 2:3. „Ich freue mich aber voll und ganz über das Erreichte und muss den Mädels ein dickes Kompliment machen, dass sie bis zum Schluss so durchgezogen und nie aufgesteckt haben“, betonte Sinke. Die VTB-Männer kassierten indes in Aurich eine 1:3-Niederlage.
Frauen: Landesliga
Gegen Neustadt II brachte eine abschließende Aufschlagserie von Lyndzey Mowatt den 25:15-Satzgewinn für Varel in Durchgang eins. Ab Satz zwei leistete Neustadt aber deutlich mehr Gegenwehr, und auch der VTB-Aufschlagdruck verpuffte. In diesem Durchgang hatte Neustadt dann das bessere Ende mit 26:24 für sich.
Im dritten Satz lief Varel früh einem Rückstand hinterher, konnte zwar zum 18:18 ausgleichen, musste sich aber mit 20:25 geschlagen geben. Im vierten Durchgang lief Varel erneut einem Rückstand hinterher. Dank einer Aufschlagserie von Mowatt zog der VTB aber auf 20:13 davon und setzte sich 25:21 durch.
Verletzung am Knie
Bitter: Am Ende dieses Satzes verletzte sich Bettina Meyer-Klenk am Knie, so dass ein Weiterspielen nicht möglich war und Sinke die Mannschaft ein Stück umbauen musste. Bis zur Mitte des entscheidenden fünften Satzes war es ein ausgeglichenes Spiel, ehe Mareike Heeren am Aufschlag die Entscheidung herbeiführte. Varel siegte schließlich mit 15:8 und feierte den ersten Sieg in der Landesliga.
Mit Nicole Sieckmann für Meyer-Klenk führte der VTB gegen den Wilhelmshavener SSV in Durchgang eins mit 23:22, um doch noch mit 23:25 zu verlieren. Im zweiten Satz rannte Varel lange einem Rückstand hinterher, ehe der Aufschlagdruck wieder zunahm, und der VTB mit 25:22 den Satzausgleich schaffte.
Bis zum 16:16 konnte das Sinke-Team in Satz drei mithalten, doch anschließend setzte sich der WSSV mit 25:17 durch. Im vierten Satz wurde es dramatisch: Die Varelerinnen wehrten mehrere Matchbälle ab und behaupteten sich denkbar knapp mit 30:28. Im Tiebreak des fünften Satzes war der Spannungsabfall beim VTB aber deutlich spürbar. Auch die schwindenden Kräfte machten sich bemerkbar, so dass der WSSV leichtes Spiel hatte und den Satz mit 15:6 für sich entscheiden konnte.
„Dass wir dieses Spiel verlieren, ist unter den gegebenen Voraussetzungen vollkommen okay. Wir waren dezimiert und haben einen Punkt gewonnen. Insgesamt also ein gelungener Auftakt in der Landesliga unter Corona-Besonderheiten“, sagte Sinke.
Männer: Bezirksliga
Die Vermutung von VTB-Kapitän Christian Jünger, mit dem MTV Aurich gleich zum Auftakt den schwersten Brocken der Liga vor der Nase zu haben, bestätigte sich. Etwas überrascht waren die VTBer aber, drei bekannte Gesichter aus der letztjährigen Regionalliga-Mannschaft (vier Ligen über dem VTB) der VSG Ammerland beim MTV spielen zu sehen. Somit war klar: Aurich will wieder in die Landesliga zurück. Das Ergebnis fiel dann mit 3:1 (25:15, 25:21, 23:25, 25:16) auch recht deutlich für die Ostfriesen aus.
Freude über gewonnenen Satz
„Umso mehr freuen wir uns über den gewonnenen Satz. Hatten doch in Nicolas Jünger und Mehdi Ghano gleich zwei Jugendspieler bei uns Premiere, die weder über die nötige Erfahrung noch schlichtweg Körperlänge verfügen, um den MTV-Angriffen einen entsprechenden Block entgegen zu stellen“, sagte Jünger.
Der kommende Spieltag in Elisabethfehn wurde abgesagt, da im Landkreis Cloppenburg Sportveranstaltungen derzeit wegen Corona untersagt sind.
