Varel - Die Bezirksliga-Volleyballer des Vareler TB haben ihr Auswärtsspiel bei AT Rodenkirchen nach nur knapp einer Stunde Spielzeit deutlich mit 3:0 gewonnen. „Erfreulicherweise war das keine große Herausforderung“, sagte VTB-Kapitän Christian Jünger.

Nach zwei kurzfristigen Absagen und dem Einspringen von Jens Hollnagel konnte der VTB mit genau sechs Mann und Jana Lischke als Trainerin antreten. Da die Vareler in Hollnagel und Sebastian Wosnitza zwei Zuspieler auf dem Platz hatten, ergab sich ein klassisches „4:2-Spiel“ (Zuspiel über die Position 2, zwei Zuspieler und jeweils Zuspiel/Mitte/Außen am Netz). Das hatte der VTB schon lange nicht mehr und erforderte doch eine deutlich höhere Konzentration. „Die Bälle schnell und schön zu spielen, war zwar eine super Idee, klappte aber nur in Teilen. Die Punkte haben wir mit einfachen Angriffen gemacht oder den Gegner zu Fehlern gezwungen“, erklärte Jünger.

Mit auf dem Platz standen neben Andreas Sinke und Christian Jünger noch Nicolas Jünger und Marza Khalaf-Goli. „Die Spielroutine und der eine oder andere Stammspieler fehlte schon deutlich. Erfreulicherweise war der Gegner nach dem kurz zuvor gesicherten Ligaverbleib gegen die VG Ostfriesland Süd II sehr entspannt“, sagte Jünger: „So wurden die guten Bälle gegenseitig gefeiert, und das Schiedsgericht wurde lediglich beim Notieren des Punktestandes gefordert.“ Am Ende hieß es nach 54 Minuten 3:0 (25:16, 25:15, 25:18) für den Vareler TB.