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NWZonline.de Region Friesland

Viel Gesang, Musik und Komik

15.04.2013

Dass eine Jahreshauptversammlung als schöner gemeinsamer Nachmittag zu gestalten ist, bewies am Sonnabend die Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt. Bei Kaffee und Kuchen im Tivoli in Varel trat „Sally´s Crew“ auf. Die lustigen Musiker sorgten für gute Unterhaltung. Dank der ausliegenden Liederzettel konnte mitgesungen werden. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Wilhelmshaven/Friesland, Jürgen Harms, richtete einige Worte an die Anwesenden. Auch Bürgermeister Gerd-Christian Wagner dankte für die Arbeit der Awo. Langjährige Mitglieder wurden geehrt, für 50 Jahre Heide Hillebrand und Ludwig Bunjes, sowie für 25 Jahre Erika Buchholz. AWO-Ortsvereinsvorsitzender Raimund Recksiedler, verwies in seinem Bericht auf das attraktive Angebot von Veranstaltungen bei der Awo, von Ausflügen und Kurzurlauben. Er erklärte aber auch, dass es schwieriger wird, Mitglieder zu gewinnen. „Einerseits ist die Generation der heute 60-Jährigen oftmals reger als früher und genießt den Ruhestand eher im Wohnmobil oder auf Mallorca. Andererseits können wir Veränderungen auch in der finanziellen Versorgung der Älteren beobachten, die uns Sorgen bereiten“, so Recksiedler. In Zukunft werden Kooperationen mit anderen Ortsvereinen und sozialen Organisationen „das Gebot der Stunde sein“. Die Mitglieder freuen sich auf die geplanten Reisen nach Hameln und Norddeich sowie gemeinsame Feiern. Sozialpädagoge Horst-Dieter Willms stellte das Angebot des Seniorenbüros der Stadt Varel vor ehe der Nachmittag mit viel Gesang ausklang.

Einen musikalischen Leseabend gab es am Freitagabend im Alten Kurhaus in Dangast. Tobias Albrecht aus Hamburg war zu Gast. Bekannt ist er als Rocko Schamoni, der es mit unzähligen Projekten als Post-Punk-Entertainer, als Musiker, oder Clubbetreiber und Autor längst zur Berühmtheit geschafft hat. In Dangast hat er für einen wahren Publikumsansturm gesorgt. Jeder verfügbare Stuhl war besetzt und etliche Besucher verfolgten das Geschehen auf der Bühne im Stehen. Rocko war angetreten, um Ungehörtes aus seinen gesammelten Werken und gänzlich Neues vorzulesen. Außerdem trug er ein paar seiner größten Hits vor, dabei wurde er vom Gitarristen Tex Matthias Strzoda begleitet.

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Ein Großteil der Wortbeiträge stammte aus seinem neuen Buch „Tag der geschlossenen Tür“. Darin erzählt der Musiker und Blödel-Komiker vom arbeitslosen Michael Sonntag, einem Aussteiger mit Nützlichkeitsallergie, der sich weder anpassen will noch kann, einem den all das nervt, was einen so nervt in Hamburg: Events wie der Motorradfahrer-Gottesdienst, das Rauchverbot, saubergeleckte Straßen und durchgestylte Ladenfronten. Den Zuschauern gefiel es, manch einer erkannte sich in diesem Michael wieder. Den Texten der Musikstücke widmeten die ebenfalls volle Konzentration.

Die beiden Künstler hatten sich nach eigenen Aussagen lange überlegt nach Dangast zu kommen „Wir hatten schon davon gehört, aber so klein und auf dem Land, ob das wohl was bringt?“ Nach ihrem Auftritt sagten sie dann: „Wir sind froh hierhergekommen zu sein, das war das beste Konzert der ganzen Tournee“. Rocko Schamoni ist ganz andere Bühnen in Berlin, Köln oder Wien gewöhnt und meinte zum Alten Kurhaus Dangast: „Das ist ein kleines Paradies, bewahrt es euch.“

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