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NWZonline.de Region Friesland

Wangerland hilft Flutopfern: Willkommen ist Werkzeug jeder Art

19.07.2021

Wangerland Die Bilder von Schuttfeldern in den Straßen, von Menschen, die in den Überschwemmungsgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz alles verloren haben, lassen im Wangerland vielen keine Ruhe – auch nicht bei den Freiwilligen Feuerwehren. Und so riefen Ulli Brosda und die Wehr Neugarmssiel am Samstag zu Spenden auf – und sie wurden regelrecht überrollt: „Es kamen Leute aus Grabstede, Cäciliengroden, Jever, Sillenstede und natürlich dem ganzen Wangerland“, berichtet Brosda.

Spontane Aktionen

Wolldecken, Spielzeug, Kinderkleidung, Kleidung für Erwachsene und Hygieneartikel – all das wurde geliefert, direkt sortiert und verpackt.

Spendenaktion für Überschwemmungsgebiete

Die Freiwillige Feuerwehr Neugarmssiel nimmt am Montag, 19. Juli, ab 12 Uhr und am Dienstag, 20. Juli, von 18.30 bis 19.15 Uhr Sachspenden im Feuerwehrhaus an.

Die Feuerwehr Minsen nimmt Spenden von Montag bis Freitag, 19. bis 23. Juli, täglich von 18 bis 20 Uhr im Feuerwehrhaus an. Geplant ist in Abstimmung mit dem Krisenstab in Ahrweiler der Transport am Samstag, 24. Juli.

Benötigt werden insbesondere:
 Hygieneartikel aller Art – Zahnbürsten, Zahncreme, Seife, Waschpulver, Binden/Tampons, Babypflegeartikel, Rasierutensilien, Toilettenpapier
 Verbandkästen
  Arbeitshandschuhe, Schaufeln, Besen, Werkzeug, Campingkocher, Tauchpumpen, Kabeltrommeln, Benzinkanister, Eimer, Gummistiefel etc.
 Taschenlampen, Kerzen
 alte geladende Handys
 Tiernahrung.

Wer keine Möglichkeit hat, die Spenden vorbeizubringen, kann mit der Feuerwehr Minsen Kontakt aufnehmen. Die Kameraden kommen die Spenden abholen. Alle Wangerland-Feuerwehren haben auch Hilfe beim Annehmen und Transport der Spenden zugesagt.

An diesem Montag 19. Juli, ab 12 Uhr und am Dienstag, 20. Juli, von 18.30 bis 19.15 Uhr werden im Feuerwehrhaus Neugarmssiel nochmals Sachspenden angenommen.

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Die in Kartons verpackten Kisten gehen an die Feuerwehr-Oldtimerfreunde Wittmund: Die Kameraden waren übers Wochenende mit den alten Fahrzeugen in Bad Neuenahr, um dort Keller und Tiefgaragen auszupumpen.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Minsen hat zur Spendenaktion aufgerufen – „der direkte Kontakt zum Krisenstab in Ahrweiler stellt sicher, dass die zunächst dringend benötigten Sachspenden auch direkt bei den Hilfsbedürftigen ankommen“, berichtet Ortsbrandmeister Norbert Freymuth.

Am Freitagabend hatte die Minser Wehr in einer spontanen Ortskommando-Sitzung die Aktion beschlossen; und am Samstagmorgen trafen schon die ersten Kartons mit Kleidung, Haus- und Bettwäsche bei Norbert und Britta Freymuth ein. Dann gelang der Kontakt zum Krisenstab in Ahrweiler – und so wird auch klar, was dort am dringendsten benötigt wird, berichtet Ortsbrandmeister Norbert Freymuth.

Schnelle Hilfe nötig

Und das sind Hygieneartikel, Babynahrung und Windeln und Werkzeug aller Art für die Aufräumarbeiten – von Handschuhen bis zur Schaufel. „Die Liste zeigt, wie dringend jetzt schnelle Hilfe ist“, sagt Freymuth. Er bittet alle Urlauber und Wangerländer, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

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Einsatzkleidung für Wehren vor Ort

Kleidung wird – so der aktuelle Stand – nicht mehr benötigt. „Die Kleiderlager vor Ort quellen über“, berichtet eine Hooksielerin, die kurzerhand das Walter-Spitta-Haus in ein Hooksiel in ein Sammellager umgewandelt hatte. Am Samstag und Sonntag konnten dort insbesondere Hygieneartikel, Babynahrung und Windeln gesammelt – auch das soll nun schnellstmöglich in die Überflutungsgebiete gehen.

Der Blaulichtblog für den Nordwesten

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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