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Ferienhausboote am Wangermeer Durch die Luft ins Wasser

Jule Hauken
Das mittlerweile achte Ferienhausboot wurde ins Wangermeer gelassen.

Das mittlerweile achte Ferienhausboot wurde ins Wangermeer gelassen.

Jule Hauken

Hohenkirchen - Es gibt einen Neuzugang im Wangermeer: Mittlerweile ist nun schon das achte Ferienhausboot hier zu Wasser gelassen worden. Das erste Ferienhausboot wurde vor einem Jahr am Steg befestigt. Vier fehlen noch, um das Projekt am Wohnmobilstellplatz Bismarckstraße 47 zu vervollständigen.

Standort Wangerland

„Das ist wirklich eine Bereicherung und auch ein Alleinstellungsmerkmal für das Wangerland“, erklärt Alice Brandenburg-Bienek, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde. „Wir wollten für das Wangermeer eine touristische Nutzung und das hier ist eine ganz tolle.“

Die Firma Ulferts ist mittlerweile geübt darin, die riesigen Frachten aus Collstede, wo sie von Peter Gebhardt und seiner Firma gebaut werden, nach Hohenkirchen zu transportieren. „Wegen dem Estrich war dieses Hausboot noch einige Tonnen schwerer als seine Vorgänger. Doch obwohl es das Schwerste war, war es auch das, was wir am schnellsten herbekommen haben“, berichtet der Fahrer. „Ich kenne jetzt einfach die Wege und weiß, wo ich über den Bürgersteig muss und wo es auch mal schneller gehen kann.“

Das neue Hausboot hat 48 m² Wohnfläche. „Die Hausboote gehören verschiedenen Eigentümern. Etwa 80 Prozent von ihnen werden in die Vermietung gehen und der Rest privat genutzt“, schätzt Projektentwickler Hans-Dieter Hoffmann. Er hat auch einen Vorschlag für die Nutzung der Insel im Wangermeer eingereicht, der ebenfalls Hausboote vorsieht. Während dort die Planungen noch am Anfang stehen, sind die Hausboote hier am Wohnmobilstellplatz bereits seit sechs Wochen als Ferienwohnungen genehmigt.

„Im Schnitt sind es drei Monate aktive Bauzeit pro Boot. Bei jedem Mal lernen wir noch etwas dazu“, erklärt Peter Gebhardt. „Die Hausboote werden immer besser und ausgefeilter.“ Die Hausboote sind optisch aufeinander abgestimmt, aber auch ein wenig verschieden: Eines hat sogar Platz für acht Personen.


Die Leute sind auch nicht mehr so interessiert, wie noch beim ersten Hausboot, dennoch haben sich einige Schaulustige eingefunden.

Mit Boot und Sofakissen

Mit Paddelboot und Sofakissen musste das Boot erst vom Lkw in die Luft gehoben, an der richtigen Stelle ins Wasser gelassen und dann losgemacht und an Seilen zu seinem Platz gezogen werden, wo es provisorisch festgeschraubt wurde. Erschwerend kam das viele Gras im Wasser hinzu, während die relative Windstille hilfreich war. Als nächstes müssen nun die Brücke und die Dalben befestigt werden, um das Boot an seiner Position am Steg zu verankern.

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