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Segelwochenende auf Spiekeroog Wangerooger Yachtclub freut sich über zehn neue Jungsegler

Theo Kruse
Unter Segeln nach Spiekeroog und zurück: Die jüngsten Wangerooger Skipper bestanden ihre Prüfung für den DSV-Jüngstenschein.

Unter Segeln nach Spiekeroog und zurück: Die jüngsten Wangerooger Skipper bestanden ihre Prüfung für den DSV-Jüngstenschein.

privat/Theo Kruse

Wangerooge/Spiekeroog - Der Wangerooger Yachtclub (WYC) kann zehn neue „Kapitäne“ in seinen Reihen begrüßen. Im Rahmen eines Segelwochenendes erwarben die Segelkids auf der Nachbarinsel Spiekeroog den Jüngstenschein des Deutschen Segler-Verbandes (DSV). „Es war ein ganz tolles Wochenende“, freute sich Vorsitzender Wolfgang Tholen am Ende der erlebnisreichen Tage auf See.

Am Freitagnachmittag waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des dreimonatigen Segelkurses nach Spiekeroog aufgebrochen, mit den vereinseigenen Optimisten-Jollen und in Begleitung mehrerer Motorboote des WYC. Auf Spiekeroog wurden am Hafen die Boote an Land gezogen und ein Zeltlager aufgeschlagen. „Es war eine tolle Gemeinschaft unter den jungen Seglerinnen und Seglern – einschließlich einer Gewitternacht in den Zelten“, so Tholen. Am Sonnabend galt es dann unter den strengen Augen der Prüfer des Spiekerooger Segelclubs (SSC), die theoretische und praktische Prüfung für den Jüngstensegelschein abzulegen.

Einstieg ins Segeln

Beim Jüngstenschein oder auch Jüngstensegelschein handelt es sich um einen verbandsinternen Befähigungsnachweis des Deutschen Segler-Verbands zum Führen von altersgerechten Segelbooten in bestimmten Revieren zu bestimmten Zeiten. Es ist also kein amtlicher Segelschein. Dennoch fungiert der Jüngstenschein als obligatorische Voraussetzung zur Teilnahme an DSV-Regatten. Ebenso bietet er Kindern und Jugendlichen den optimalen Einstieg in den Segelsport, indem schon auf kleinere Wettbewerbe vorbereitet wird.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuten sich über ihren ersten Segelschein. BILD: privat/Theo Kruse

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuten sich über ihren ersten Segelschein. BILD: privat/Theo Kruse

Der Jüngstenschein wird auch Opti-Schein genannt, weil er die Besitzer zum Führen einer Optimisten-Jolle mit einer Segelfläche von bis zu 13 Quadratmetern befähigt. Gültig ist der Jüngstensegelschein jedoch nur in ausgewählten Revieren. Bei der Auswahl des Geltungsbereichs spielen die geografische Lage sowie der übrige Schiffsverkehr entscheidende Rollen. In ihren Kursus mussten sich die Jungskipper also auch mit den Gezeitenströmen und dem Verhalten im Wattenmeer befassen.

Erfolgreicher Ausflug

Am Ende des Prüfungstags konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ihr erstes „Patent“ freuen. Das wurde auf einer Grillpartie am Klubhaus des SSC ausgiebig gefeiert. In den Optis ging es am Sonntag unter Segeln zurück nach Wangerooge. „Das sollten wir unbedingt wiederholen“, meinte Tholen zu dem gelungenen Ausflug auf die Nachbarinsel.

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