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Neue Formate und besondere Orte im Wangerland Kirchen zu Weihnachten gut besucht

Klaus Homola
Eine Besonderheit hat es mit der Krippe in St. Marien in Schillig auf sich: Jährlich wechselt diese aus der ehemaligen Kirche St. Hedwig in Hohenkirchen stammende Krippe mit einer aus Münster stammenden Darstellung.

Eine Besonderheit hat es mit der Krippe in St. Marien in Schillig auf sich: Jährlich wechselt diese aus der ehemaligen Kirche St. Hedwig in Hohenkirchen stammende Krippe mit einer aus Münster stammenden Darstellung.

Klaus Homola

Wangerland - Traditionell besuchen Christen im Wangerland wie auch in ganz Deutschland am Heiligen Abend die Christmette. Und so waren hier die Geistlichen beider Konfessionen gespannt, ob sich durch die Corona bedingte zweijährige Abstinenz in diesem Jahr die Besucher wieder in großer Zahl kommen würden.

Weihnachten auf Friedhof

Pastor Jürgen Walter zeigte sich über den sehr gut besuchten Kirchenbesuch in der Gaukirche in Hohenkirchen während des Gottesdienstes mit einem Krippenspiel und später in der Christmette sehr erfreut und auch die Christvesper in Middoge zog die Middoger Gläubigen hin zur Kirche. Erstaunlich auch die große Resonanz am ersten Feiertag bei der Veranstaltung „Weihnachten auf dem Friedhof in Mederns“, so Walter.

Ähnliche Erfahrungen, was den Kirchenbesuch angeht, machte auch Pastorin Hanja Harke in Oldorf und Waddewarden, Diakon Fredo Eilts in Tettens und Oldorf, Lektor Horst Hinrichs in Tettens sowie Pastor Stefan Grünefeld in Pakens und St. Joost. Eigens für das Krippenspiel in Pakens hatte Pastor Grünefeld ein Stück geschrieben und mit Jugendlichen einstudiert. Darin geht es um die Ankündigung eines Engels, dass Maria einen Sohn gebären werde, die Wanderung Marias und Josefs nach Bethlehem, die Verkündigung der Geburt Jesu und die Anbetung des Kindes in der Krippe in einem Stall durch die Hirten.

Christvesper im Kurpark

Eine Besonderheit gab es Heiligabend in Hooksiel. Dort wurde eine Christvesper im Kurpark gefeiert. Mehr als 100 Gläubige hatten sich hier eingefunden, was Pfarrer Lars-Jörg Bratke sichtlich stolz machte. Ebenfalls fand die Christmette in St. Marien in Schillig ein großes Echo und besonders die Soloeinlagen von Organist Fabian Thomas wurden mit Beifall bedacht. Auch die Krippe im Kirchenschiff fand Beachtung. Sie stammt in diesem Jahr aus der ehemaligen St.-Hedwigs-Kirche in Hohenkirchen, die 2007 profaniert (entweiht) wurde. Im nächsten Jahr sind dann im Wechsel wieder die Krippenfiguren aus der im Krieg zerstörten St.-Lambertikirche aus Münster zu sehen, die durch persönliche Verbindungen von Hohenkirchen nach Münster in die Marien-Kirche gelangten.

Bereits am Mittwoch, 28. Dezember, findet um 18 Uhr ein Gottesdienst im Stall des Ferienhofes Janssen in Wiardergroden 18a mit lebenden „Krippentieren“ statt, zu dem die Gläubigen eingeladen sind.

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