Varel - Für reichlich Kritik in den sozialen Medien sorgt die Weihnachtsbeleuchtung in Varels Innenstadt in diesem Jahr. „Wo sind die Sterne an der Bürgermeister-Heidenreich-Straße geblieben und warum ist die Neue Straße nicht mehr beleuchtet?“ fragen sich die Vareler. Die Redaktion hat nachgefragt.
Insa Jung vom Vareler Stadtmarketing erläutert, dass die Weihnachtsbeleuchtung in Varels Innenstadt von der „Interessengemeinschaft Weihnachtsbeleuchtung Varel“ finanziert wird. Unterstützt wird sie beim Aufhängen der Beleuchtung von den Stadtbetrieben und der Freiwilligen Feuerwehr. Bereits in der vergangenen Adventszeit habe sich abgezeichnet, dass die Sterne an der Bürgermeister-Heidenreich-Straße und auch die Lichterketten an der Neuen Straße schadhaft sind. Bei einer Bestandsaufnahme Anfang dieses Jahres mit einem Elektriker sei klargeworden, dass sie aus Sicherheitsgründen nicht mehr aufgehängt werden dürfen.
„Eine Neuanschaffung der Sterne und Ketten hätte einen hohen fünfstelligen Betrag gekostet“, weiß Insa Jung, „eine Summe, die die Interessengemeinschaft finanziell nicht stemmen kann, zumal die Zahl der Kaufleute, die in die gemeinsame Beleuchtung investieren, zurückgeht“. Gemeinsam müsse man jetzt überlegen, wie die Weihnachtsbeleuchtung in Varel in den nächsten Jahren auf die Beine gestellt werden kann.
Neben den defekten Ketten und Sternen gab es einen weiteren Rückschlag für die Weihnachtsbeleuchtung: In das Lager, in dem die Beleuchtung untergebracht ist, wurde eingebrochen und Teile der Beleuchtung beschädigt. Deshalb präsentiert sich die prächtige Kugel hoch über der Krabbenpulerin in diesem Jahr mit leichter Delle.
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Als Ausgleich für die fehlende Weihnachtsbeleuchtung haben sich einige Geschäftsleute Alternativen überlegt und sorgen mit Lichterketten für stimmungsvolle Beleuchtung an ihren Geschäften.
