Hohenkirchen - Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne viele Hände und großes Engagement, um ein solches Event erst möglich zu machen? Viele Vereine, Gruppen und Unternehmen beteiligten sich auch in diesem Jahr am traditionellen Weihnachtsmarkt in Hohenkirchen. Im Mittelpunkt des Marktes auf dem Bismarckplatz leuchteten Hunderte von Lichtern auf einer großen Tanne, die der kürzlich gefallene Schnee wie verzaubert hatte. Rund um den privat gespendeten Baum hatten Vereine, Gruppen und Organisationen ihre Buden und Zelte aufgebaut und boten ihre Waren, Produkte und vielfach selbstgebastelte Weihnachtsartikel an. Da durfte auch die Bratwurst nicht fehlen und der Duft von Glühwein und Feuerzangenbowle lockte viele Besucher an.

Besonders gefordert bei den vielen Stromabnehmern in den Zelten war Herbert Schimmack vom Gewerbeverein, der sich mühte, den Energiehunger der vielen Verbraucher zu bedienen und die Energie von den Stromkästen auf dem Platz abzuleiten und nicht die Nachfrage mit einem Kurzschluss beenden zu müssen. Dagegen hatte es Gewerbevereinsvorsitzender Alexander Hirschfeld etwas einfacher, da er in seinem Domizil einer kleinen Holzbude die Feuerzangenbowle an den Mann oder die Frau kredenzen konnte.

Ein Höhepunkt des Weihnachtsmarktes war der Auftritt der Kindergartenkinder mit einigen Advents- und Weihnachtsliedern, die von Eltern und Großeltern mit Freude vernommen wurden. Da war es nur eine Selbstverständlichkeit, dass St. Nikolaus die Kinder beschenkte - und auch am Sonntag nochmal wiederkam.