Schortens - Eine Kinderburg in Form der Klosterruine und ein Mühlenkarussell mit Pferdewippen – so stellen sich die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4b der Grundschule Schortens ihren „Schortens Spielplatz“ vor. Mit dieser pfiffigen Idee hat die Klasse beim Foto- und Mal-Wettbewerb der Bürgerstiftung Schortens jetzt einen Geldpreis eingeheimst. Die Klasse 4b und die drei weiteren Gewinner bekommen je 200 Euro.

„Die Collage macht deutlich, mit wie viel Fantasie und mit welchem Spaß die Kinder bei der Sache waren“, sagt Stiftungsvorstand Wolfgang Schmitz. Auch die anderen prämierten Arbeiten zeigten, wie eingehend sich die Teilnehmer mit „Schortens – meine Welt“, so der Titel des Wettbewerbs, auseinandersetzen. Vorgaben gab es keine. Gefragt waren Kritik, Anregungen und Wunschvorstellungen, wie die Stadt beziehungsweise die Ortschaften aussehen sollten oder könnten. „Wir wollen Menschen jeden Alters anregen, das Besondere in Schortens mit Fantasie darzustellen“, sagt Schmitz.

Ute Krause aus Sillenstede hat gleich vier Arbeiten eingereicht, darunter eine Badenixe in fortgeschrittenem Alter mit ihrem Partner, die sich beide in 75 Jahren Heidmühler Freibad, heute Badestelle, wohl immer wohlgefühlt haben. Krause hat auch den „Zukunftsburger“ entworfen – die verschiedenen Schichten stehen für die verschiedenen Themen in der Stadt – und in einer Collage überlässt sie es den Betrachtern, ob sie der „neuen Welt“ am Bahnhof kritisch oder neugierig entgegensehen.

Cimero Harms, Schüler der IGS Schortens, zeigt in einem bunten DIN-A-3-Bild die Vielfalt der Stadt. Die vielen Szenen reizen zum genaueren Hinschauen.

Karin Hackbarth hat sich der „Straße bei ehemals Hayen“ gewidmet. Das Aquarell entführt in eine sympathische Atmosphäre, die man sich in der Stadt wünscht, wobei die Künstlerin Wert auf den Bestand und auf Bäume und Natur legt.


Die Resonanz auf den Wettbewerb sei leider schwach gewesen, bedauert Schmitz, „aber die Arbeiten lassen erkennen, dass die Menschen Schortens lieben und von den Verantwortlichen mitgenommen werden möchten“.