Sandes Siedlerbund-Vorsitzender Alwin Tönnies und Schriftführerin Ingrid Wagner haben am Wochenende beim Finale in Bad Kissingen zusammen mit Bürgermeister Josef Wesselmann die Ehrung aus den Händen der Parlamentarischen Staatssekretärin Iris Gleicke entgegen genommen.
Bei dem Wettbewerb haben sich 26 Siedlergemeinschaften aus allen Bundesländern für die Endrunde qualifiziert. Aus Niedersachsen waren neben den Siedlergemeinschaften aus Cäciliengroden drei weitere Gemeinden vertreten. Im Sommer hatte die Bundesbewertungskommission die Dörfer begutachtet. Eine Vorprüfung hatten die Landesverbände bereits 2004 vorgenommen.
Der Wettbewerb dient laut Bürgermeister Josef Wesselmann dazu, Bewohner von Siedlungen anzuregen, ihr Umfeld unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten und zu gestalten. Dabei gehe es etwa um die Weiterentwicklung des ursprünglichen Siedlungsgedankens, um ökologische Bauweise, regionaltypische Bepflanzung und naturnahe Gestaltung der Nutz- und Ziergärten und der öffentlichen Bereiche.
Ebenso wichtig ist das Gemeinschaftsleben. Hier punktete Cäciliengroden
mit der Initiative „Hilfe für Ines – ein ganzes Dorf macht mit". Hier zeigte sich der große Gemeinschaftssinn der Cäciliengrodener, hieß es in der Laudatio.Als Besonderheit ist der Kommission die häufige Kleintierhaltung aufgefallen. Negativ angemerkt wurde jedoch, dass in den Wohngärten oft hohe Lebensbaum- und Scheinzypressenhecken als Grenzbepflanzung dienen. Die Kommission verwies auch darauf, bei weiteren Baumaßnahmen darauf zu achten, die Verkehrsflächen innerhalb der Grundstücksgrenzen weniger zu versiegeln.
