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NWZonline.de Region Friesland

WfV besichtigt Vareler Hybridspeicher

05.06.2019

Mitglieder der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Varel (WfV) informierten sich kürzlich vor Ort über den Batteriegroßspeicher (Hybridspeicher) in Varel. Sie ließen sich die Funktionsweise und Besonderheiten des weltweit einzigartigen und zukunftsweisenden Gemeinschaftsprojektes des Oldenburger Energiedienstleisters EWE und der japanischen Firmen Hitachi und NKG sowie der japanischen Wirtschaftsförderungsbehörde Nedo erläutern.

Die von außen unscheinbaren Container verbinden zwei Technologien zur Speicherung von Energie. So soll die Netzstabilität und Versorgungssicherheit bei natürlichen Schwankungen, wie sie bei der Energiegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen entstehen, gewährleistet werden. Die Vareler Unternehmer zeigten sich beeindruckt und erfreut, dass der Standort Varel für dieses Projekt gewählt wurde, sind doch in Varel bereits bedeutende Firmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien ansässig.

Pfarrer Hans-Werner Boltjes wurde in den Ruhestand verabschiedet. Boltjes war siebeneinhalb Jahre Standortpfarrer bei der Bundeswehr in Varel. Zuletzt war er in Moorriem in der Wesermarsch tätig. In seiner Vareler Zeit war er auch mit der Bundeswehr in einem Auslandseinsatz. „2001 in Mazedonien“, erinnert sich der 65-Jährige. „Wir waren in der mazedonischen Grenzstadt Tetovo in einer Kaserne der Armee untergebracht. Als die Kämpfe im Kosovo abflauten, schlugen sie zu uns über.“ Es gab Schusswechsel zwischen mazedonischen Sicherheitskräften und albanischen UCK-Rebellen.

Das Lager sei von Freischärlern angegriffen worden. „Wir durften unsere Unterkunft nicht verlassen und mussten verlegt werden.“ Drei Monate lang dauerte der KFOR-Einsatz für Hans-Werner Boltjes, im Juni 2001 kam er zurück. Als die Gerüchte von der Schließung der Vareler Kaserne die Runde machten, stand Hans-Werner Boltjes vor seinem 50. Lebensjahr. Am 1. Juni 2004 wurde er Pfarrer der drei Kirchengemeinden Neuenbrok, Bardenfleth und Altenhuntorf.

Das Pflegeausbildungszentrum Varel am St. Johannes-Hospital, Premium Aerotec Varel, das Zukunftszentrum Technologie und Ausbildung Varel-Friesland und die Techniker Krankenkasse haben zur Fachtagung „Fit und qualifiziert in die Zukunft“ eingeladen. Vertreter verschiedener Ausbildungsbetriebe und Schulen aus Friesland, dem Ammerland, der Wesermarsch, Wilhelmshaven und Bremerhaven nahmen an der Veranstaltung teil. Neben Impulsvorträgen haben sich die Gäste in Foren und an Thementischen rund um das betriebliche Gesundheitsmanagement für Auszubildende beraten lassen.

Ist Gesundheit eigentlich Privatsache? Warum sollten sich Betriebe dem Thema Gesundheit widmen? Diese Fragen stellte die Psychologin Dr. Dorothee Imsieke in ihrem Vortrag, während sich Peter Martin Thomas der „Generation Vielfalt“ widmete. Sehr anschaulich beleuchtete er die Studienergebnisse zur Jugendforschung. Im weiteren Verlauf der Fachtagung nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich in den Foren über Ernährungskurse, Medienkompetenz, Bewegungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz, Akquise und Bindung von Auszubildenden an Unternehmen zu informieren.

Im Vordergrund der Fachtagung stand das „Vareler Modell“. Das „Vareler Modell“ ist ein gesundheitsförderlicher Ansatz zur Resilienzentwicklung in der Ausbildung. Die Grundidee zu diesem Modell hatten Kristina Loeffler, Leiterin des Pflegeausbildungszentrums Varel am St. Johannes-Hospital, und Uwe Franz von der Techniker Krankenkasse. Seit 2016 wird bereits in der Pflegeschule und im Zukunftszentrum Technologie und Ausbildung Varel-Friesland betriebliches Gesundheitsmanagement mit den Auszubildenden gelebt. Entwickelt wurde das Programm mit Lehrkräften und einer Arbeitsgruppe an interessierten Auszubildenden. Es gibt ein festes Programm an Pflicht- und Individualangeboten für die Auszubildenden in den drei Ausbildungsjahren.

Die Arbeiterwohlfahrt in Varel hat in ihrer jüngsten Mitgliederversammlung verdiente Mitglieder geehrt. Geehrt wurden für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Arbeiterwohlfahrt Gustav Eilers, Helga Kurth und Elfriede Naujoks. Die zu Ehrenden erhielten eine Urkunde, eine Anstecknadel und einen Blumenstrauß. Für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Awo wurde zudem Anita Osterloh geehrt. Sie konnte aus persönlichen Gründen nicht an der Feier teilnehmen. Ihr wurde von der Vorsitzenden Hannelore Schneider zu Hause die Ehrenurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft, eine silberne Ehrennadel und ein Blumenstrauß überreicht.

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