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NWZonline.de Region Friesland

Wiedersehen nach 50 Jahren

12.10.2017

Auch 50 Jahre nach ihrer Schulentlassung sehnen sich die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Volksschule Sande an ihren einstigen „Tatort“ zurück, zumal unzählige Erinnerungen mit der Schulzeit und den Klassenkameraden verbunden sind. Nun gab es für zehn Frauen und 14 Männer, die sich überwiegend schon im Ruhestand befinden, ein freudiges Wiedersehen. Gertrud Stecker (geb. Götz), Karin Peters (Rieken), Harald Kirchhoff, Bernd Bamberg und Arno Wiemers hatten die Planung übernommen und eingeladen. Sie begrüßten in „Leiners Landhotel“ ihre damaligen Mitschüler, mit denen sie nach einer Kaffeetafel eine Bus-Rundfahrt durch die Gemeinde unternahmen. Lothar Mehl, der unterwegs alles Wissenswerte über die Historie und Veränderungen erzählte, bewährte sich als geübter Fremdenführer. Später wurde die heutige Grundschule, derer Lehrkräfte damals in der Volksschule Sande alle Kinder von der Einschulung bis zur Entlassung unterrichteten, besucht. Bis in den späten Abend gab es vieles zu erzählen. Außer den Organisatoren waren Gisela Brauer (Bittner), Rita Eisermann, Ebba Gerdes (Hanneken), Angelika Rigberts (Lehm), Christine Friedemann (Neemann), Brigitte Baldewig (Sabokat), Franziska Janßen (Wandrey), Gudrun Oetjen (Wischinski), Bernhard Brommecker, Reinhold Felder, Alexander Franke, Reinhold Harms, Gerhard Hayen, Harald Heyne, Alfred Pallas, Hans-Georg Peters, Joachim Ramke, Egon Schönbohm und Harry Stepanovicz dabei. Bernhard Brommecker aus Pforzheim hatte die weiteste Anreise.

Für die von Wilfried Bergmann geführte Ortsgruppe Schortens im Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, kurz ADFC, ist mit dem Herbst nun auch die Saison der Fahrradausflüge zu Ende gegangen. Am Sonntag starteten 35 Radler zu ihrer gemeinsamen Tour zum Saisonabschluss. Bei wunderschönem Herbstwetter legte die Radfahrgruppe 35 Kilometer zurück. Eine Einkehr war geplant, die Überraschung war dann eine zünftige bayrische Brotzeit.

Sich mitteilen zu können und sich durch Sprache verständlich zu machen, ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen. Seit es Ulrich B. L. Czelinski immer schwerer fällt, sich sprachlich zu äußern, hat er einen neuen Weg für sich gefunden: er schreibt. Auch das fällt ihm nicht leicht, doch mit viel Geduld und Kraft setzt er sich immer wieder an den Schreibtisch. Seine Beobachtungen aus dem Alltag hat er nun in einem Buch zusammengefasst: „Meine ges(t)ammelten Werke“ heißt es und ist soeben auf dem Markt erschienen. Der Band enthält Gedichte und Kurzgeschichten, die direkt aus dem Leben gegriffen sind. Mal heiter, mal nachdenklich, mal kritisch nimmt der 79-Jährige die Dinge unter die Lupe. Mit dem Schreiben hat Czelinski begonnen, als es für ihn nach der Diagnose Amyothrophe Lateralsklerose (ALS) immer schwieriger wurde, sich sprachlich mitzuteilen. 1994 musste er deshalb seinen Beruf aufgeben. Der Vater von fünf Kindern lebt mit seiner Frau in Sande und wird von Ärzten bereits als „medizinisches Wunder“ bezeichnet. Mit der gleichen Erkrankung wie Stephen Hawking sie hat, ist Czelinski einer der wenigen Patienten, die damit so viele Jahre überleben. Denn bei der ALS bilden sich die Muskeln zurück, es kommt zu Lähmungen. Bei Czelinski sind mehr und mehr das Schlucken und Sprechen betroffen, aber auch die Hände, Arme und vieles mehr. Seit Jahren ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Czelinski hat sich durch das Schreiben neue Wege der Mitteilung gesucht. Mehrere Gedichtbände und auch zwei Kriminalromane hat er in den vergangenen Jahren veröffentlicht.

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Der Blutspendedienst des DRK hat wieder im Feuerwehrhaus Accum Station gemacht: 69 Bürger, darunter acht Erstspender, ließen sich Blut abnehmen. Danach konnten die Spender noch einen reichhaltigen Imbiss, der von den Feuerwehrfrauen zubereitet wurde, genießen. Unter den Spendern waren auch etliche Kameraden der Feuerwehr Accum, darunter auch Feuerwehrfrau Tabea Krupa (ovales Bild), die sich zum ersten Mal Blut abnehmen lies.

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