Wilhelmshaven - Wilhelmshaven/Berlin/mm/ - Das Netzwerk und#132;alphaund#147; Wilhelmshaven, das kostenlose Lese- und Schreibkurse im Mehrgenerationenhaus an der Werftstraße anbietet, freut sich, dass es weniger Analphabeten gibt, fordert aber Familien auf, ihren Kindern vorzulesen. Zusätzlich wünscht sich das Netzwerk weitergehende Gespräche mit der regionalen Wirtschaft, um gezielt Arbeitnehmer im Beruf weiterzubilden.
6,2 Millionen Erwachsene im erwerbstätigen Alter in Deutschland können nicht richtig lesen und schreiben. Von ihnen haben mehr als die Hälfte Deutsch als Muttersprache. 47,4 Prozent haben einen Migrationshintergrund und haben zuerst eine andere Sprache gelernt als Deutsch. Das geht aus der Studie und#132;Leo 2018 - Leben mit geringer Literalitätund#147; der Uni Hamburg hervor, die in Berlin vorgestellt wurde (minus 1,3 Millionen funktionale Analphabeten gegenüber der Studie 2011). Es gibt aber immer noch gut 6000 funktionalen Analphabeten in Wilhelmshaven, denen geholfen werden müsste, so und#132;alphaund#147;. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nannte den Rückgang einen und#132;Erfolg für unser Bildungssystemund#147;.
