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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

„1000 Meter Abstand sind eigentlich noch zu wenig“

29.02.2016

Jever /Leer 1000 Meter Abstand von Wohnhäusern zu Windrädern sind eigentlich noch zu wenig. „Das kann nur einen Kompromiss darstellen“, lautet das Fazit des Infoabends in Leer von Udo Cremer, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Weitblick Sandelermöns“. Die Kreis-CDU Leer und der Verein „Vernunftkraft“ hatten Referenten zu Vorträgen über Gesundheitsgefahren, die von Windkraftanlagen ausgehen, eingeladen.

Wie berichtet, hatte die SWG Jever einen Bus gechartert, um alle Interessierten nach Leer zu bringen. Besonders freuten sich Bürgerinitiative und SWG-Fraktion, dass Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers das Angebot nutzte. „Wir bedauern dennoch, dass außer SWG und FDP keine weitere Ratsfraktion das Angebot angenommen hat, sich zu informieren“, so Cremer.

Auch die SWG sieht sich nach dem Abend bestätigt, dass sie mit ihrer Forderung nach einem Mindestabstand von 1000 Metern auf dem richtigen Weg ist. „Mehr noch, es wurden in Leer Abstände von zehnfacher Anlagenhöhe gefordert, um gesundheitliche Schäden von Bürgern zu minimieren“, berichtete SWG-Sprecher Herbert Schüdzig.

Die SWG-Jever werde das Thema Windkraft weiter kritisch begleiten. „Wir sind nicht gegen die Nutzung erneuerbarer Energien. Doch neue Windparks dürfen nicht um jeden Preis umgesetzt werden“, betont Schüdzig.

Beim Infoabend sprach Professor Dr. Dr. Lothar W. Meyer über „physikalische Auswirkungen von Industrie-Windturbinen“: Danach seien die Messmethoden nach TA-Lärm (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm) veraltet und erfassten den Infraschall nicht.

Der Mediziner Dr. Thomas C. Stiller von der Initiative „Ärzte für Immissionsschutz“ referierte über Infraschall und Gesundheit aus ärztlicher Sicht: Er stellte mehrere Studien über durch Infraschall ausgelöste Krankheitsbilder vor und berichtete, dass die Krankenkassen mittlerweile ein Windturbinensyndrom in ihren Abrechnungskatalog aufgenommen haben.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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