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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Abbruchkante von 1,50 Metern

23.10.2014

Wangerland /Wangerooge Die Strandkörbe der Wangerland Touristik in Hooksiel und Horumersiel-Schillig bekamen nasse Füße und mussten von den Freiwilligen der Feuerwehren Hooksiel und Hohenkirchen aus dem Wasser gezogen werden. Auf dem Campingplatz Schillig versank ein Wohnmobil in den Fluten und am Hooksieler Strand ging Windschutz zu Bruch, zudem stellte die Bimmelbahn Horumersiel den Betrieb ein.

Die erste Sturmflut in diesem Herbst hat mit Wasserständen von gut zwei Metern über dem normalen Hochwasserstand die Strände und Hafenbecken in Hooksiel, Horumersiel und Harlesiel überspült, am Festland aber keine größeren Schäden angerichtet.

Der steife Nordwest-Wind hatte verhindert, dass das Nacht-Hochwasser abfloss, so dass die Flut bis Mittwochmittag an den Deichfüßen stand. Erst nach dem Mittagshochwasser gegen 12 Uhr zogen sich die Fluten zurück.

Massiv gelitten hat Wangerooge: Dort waren morgens vorsorglich die Deichscharte geschlossen worden – da war der Strand von den Fluten schon weggenagt. Am Hauptstrand ragt eine rund 1,50 Meter hohe Abbruchkante. Auch die Harlehörn-Düne, deren Verstärkung erst vor kurzem abgeschlossen worden war, liegt bereits wieder schar. Und über das Deckwerk im Westen strömte Wasser in den Groden.

Für die Gemeinde- und Kurverwaltung ist der Schaden mehr als deprimierend: Rund 400 000 Euro hatte das Sandauffahren am Strand in diesem Jahr gekostet – nun kann bereits wieder mit einer größeren Summe für 2015 gerechnet werden. Am 3. November findet auf der Insel die Herbstdeichschau statt – dann können die Schäden an den Schutzdünen gleich mitbegutachtet werden.

Die Schifffahrt- und Inselbahn Wangerooge hatte am Mittwochmorgen kurzfristig alle Verbindungen von und zur Insel abgesagt, auch die Inselflieger der Luftverkehr Friesland-Harle hatten den Flugbetrieb auf eine Stunde zwischen 17 und 18 Uhr beschränken müssen.

Immerhin: Die Kurverwaltung Wangerooge konnte alle Strandkörbe retten, Schäden hielten sich in Grenzen.

Der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz spricht von einer schweren Sturmflut.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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