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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Windenergie: Abfallzentrum ohne besonderen Schutzanspruch

19.07.2016

Jever /Wiefels Die Kreisverwaltung Friesland hat erneut betont, dass sie auf das Planverfahren zur Ausweisung einer Sonderfläche Windenergie zwischen dem Abfallwirtschaftszentrum Wiefels und der Bundesstraße 210 keinen Einfluss nimmt: Die Planungshoheit liegt bei der Gemeinde Wangerland, „entsprechend wird der Landkreis Friesland im Rahmen der Behördenbeteiligung einbezogen“, teilte Landrat Sven Ambrosy auf eine entsprechende Anfrage der Sozialen Wählergemeinschaft (SWG) Jever-Friesland mit.

„Die Gemeinde hat einen Anspruch auf eine Genehmigung der Flächennutzungsplanänderung, wenn die formalen Voraussetzungen erfüllt sind“, so Ambrosy.

SWG-Kreistagsabgeordneter Siegfried Harms und Heiko Schönbohm, SWG-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat Jever, hatten Anfang Juni beim Landkreis angefragt, wie das Planverfahren für Wiefels weiterlaufen soll. Wie berichtet, hatte Wangerlands Gemeinderat zugestimmt, die Potenzialfläche, auf der das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Forschungswindpark plant, aus dem laufenden Verfahren für Windparks herauszunehmen.

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Weitere Gutachten

Grund war, dass weitere Gutachten – eine so genannte Raumnutzungsanalyse – erforderlich sind, um herauszufinden, ob auf der Fläche an der Grenze zu Jever, an die Vogelbiotope angrenzen, überhaupt ein Forschungswindpark möglich ist.

Laut Ambrosy hat sich die Fläche „grundsätzlich als geeignet erwiesen. Es ist also nicht zu beanstanden, wenn sie weiterhin für einen Forschungswindpark/Windenergienutzung entwickelt werden soll“. Die Begutachtung seitens des DLR sei indes noch nicht abgeschlossen, so dass keine naturschutzfachliche und/oder juristisch abschließende Bewertung möglich sei.

Das Abfallwirtschaftszentrums wird Ambrosy zufolge nur insofern durch einen möglichen Windpark beeinträchtigt, als die Lärm-Immissionen der Windräder zu reduzierten Emissionskontingenten für die gewerbliche Nutzung führen. Allerdings liegen dem Landkreis derzeit keine konkreten Pläne oder Anträge des Abfallwirtschaftszentrums auf Erweiterung vor und „sind aktuell auch nicht zu erwarten“. Auch die privaten Firmen auf dem Gelände haben beim Landkreis keine Anfragen für Erweiterungen gestellt.

Kein Schutzanspruch

„Ob die Gemeinde Wangerland darüber hinaus eine Neubeordnung des Gebiets im Rahmen eines Bauleitplanverfahrens anstrebt, ist dem Landkreis nicht bekannt. Gegenüber der Windenergie hat das Gebiet hingegen keinen gesonderten Schutzanspruch“, so der Landrat.

Er betont, dass die Kreisverwaltung dem Forschungswindpark des DLR positiv gegenüber steht. „Denn der Forschungswindpark ist eine Chance für Innovation im ländlichen Raum, schafft Arbeitsplätze und ermöglicht die Steigerung der Effizienz von Windanlagen.“ Laut Ambrosy hat die Forschung stets zur Verringerung der Konflikte beigetragen.

Melanie Hanz Redakteurin / Gesamtleitung Friesland
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