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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

ALTSTADTQUARTIER: Abstimmung soll geheim erfolgen

10.12.2009

JEVER Über den umstrittenen städtebaulichen Vertrag zum geplanten Altstadtquartier in Jever wird an diesem Donnerstag im Stadtrat (18 Uhr, Rathaus) möglicherweise geheim abgestimmt. Der Grünen-Ratsherr Bernhard Schwanzar wird eigenen Angaben zufolge einen entsprechenden Antrag stellen.

Er selber könne eine klare Ablehnung angesichts der Perspektive einer „belebten und neugestalteten Altstadt“ nicht mehr verantworten, schreibt Schwanzar am Mittwoch in einer Pressemitteilung. Es sei ein Glücksfall, dass ein hiesiger Investor mithelfe, die Stadt zu entwickeln und attraktiver zu gestalten. Aufgrund der hohen Kosten für die Stadt könne er dem Projekt aber auch „nicht mit ganzem Herzen zustimmen“.

Neben dem Streit um die Kosten für die hoch verschuldete Stadt (die NWZ berichtete) dreht sich die kontroverse Debatte auch um Gestaltungs- und Planungsfragen. Mehrere Fraktionen haben ein fehlendes Verkehrskonzept für die Innenstadt bemängelt. Zudem geht es um die Frage, ob sich die neuen Gebäude in das Ensemble der historischen Altstadt einfügen.

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Nach Angaben von Architekt Friedel Meyer, der im Auftrag des Investors Dr. Karl Harms das Altstadtquartier konzipiert hat, haben inzwischen alle Ratsfraktionen die Pläne für die Gebäude in einer dreidimensionalen Darstellung gesehen.

Die fünf Stadtvillen mit Eigentumswohnungen an der St.-Annenstraße seien kleinteilig gestaltet. Vier Giebel, ein schräg zur Straße abfallendes Dach sowie Vorsprünge, Loggien, zwei Geschäfte und weitere Gestaltungselemente lockerten die Straßenfront auf. An der Ecke St.-Annenstraße/Lindenbaumstraße wird das Gebäude über der Einfahrt zur Tiefgarage abgerundet.

Meyer zufolge investiert Harms zwölf Millionen Euro in die Stadtvillen, das Parkhaus, den Einkaufsmarkt und die darüber liegenden Seniorenwohnungen. Er sei optimistisch, dass auch das geplante Hotel am Standort des jetzigen Plus-Marktes an der Steinstraße noch gebaut wird. Das Investitionsvolumen werde sich dann auf knapp 20 Millionen Euro erhöhen.

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