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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Acht Geschwister, eine Gemeinschaft

06.02.2008

BREDEHORN Am Sonnabend ist es wieder soweit, dann kommt die Familie Diers in Bredehorn zusammen. Diesmal steht ein Spaziergang mit Bollerwagen zum Kohlessen auf dem Programm. Was sich liest wie eine Alltagsnotiz, ist gar keine, denn die Familie Diers besteht nicht aus acht, zehn oder zwölf Mitgliedern – 46 Leute gehören dazu, und alle freuen sich jetzt schon auf den Familientag. „Wir halten zusammen, wir teilen Freude und Leid miteinander. Seit 25 Jahren treffen wir uns regelmäßig, und wenn nur einer fehlt, dann merken wir das sofort", berichten Gisela Diers und ihr Bruder Hermann Bredehorn.

Die Eltern Martin und Johanna Bredehorn hatten die Sache ins Rollen gebracht, der Hufschmied, der später auf der Ziegelei von August Lauw und in der Maschinenfabrik von Heinen gearbeitet hatte, und seine Frau brachten acht Kinder auf die Welt. Die wiederum sorgten für ausreichend Enkel und Urenkel, und so finden nun ständig kleine Völkerwanderungen in die Gemeinde Bockhorn statt. Aus Kassel, Wittmund, Emden, Oldenburg, Zetel oder Varel reisen sie an, wie zum Beispiel zu Pfingsten: „Da ist Bockhorn Pflicht, das lässt sich keiner entgehen", betont Gisela Diers. Ob Schwiegersöhne und -töchter, Freundinnen und Freunde, „alle ziehen mit", fügt Hermann Bredehorn hinzu.

Omas Geburtstag oder Weihnachten: Die Familie Diers versammelt sich in einem kleinen Haus, da wird improvisiert und arrangiert, das klappt schon mit den Sitzplätzen. Die einen bringen den Kuchen mit, die anderen die Schlagsahne, die dritten spendieren die Salate. Gisela Diers: „Wir werden oft gefragt, ob so viele Geschwister zusammen passen. Manchmal gibt es kleine Rangeleien, aber wir vertragen uns schnell, so sind wir nun einmal erzogen." Die gegenseitige Hilfe ist in der Familie Diers eine Selbstverständlichkeit. Übers Abschleppen nach Autopannen oder tatkräftige Unterstützung beim Hausbau wird nicht groß diskutiert, da wird gehandelt. Die berufliche Arbeitsteilung passt hinein, allein drei Schlosser sind dabei, ein Radio- und Fernsehtechniker, ein Systembetreuer, eine Bürokauffrau, eine Schneiderin, eine Verkäuferin, eine Friseuse – irgendeiner kann immer das, was gerade gebraucht wird.

Nur ein Problem gibt es, was Kleinfamilien nicht haben: „Einfach spontan Essen gehen zum Griechen oder Italiener um die Ecke, das klappt bei uns nicht so gut, da brauchen wir schon einen Saal. Wir packen lieber unsere Marketenderwagen und machen Picknick", fügt Gisela Diers hinzu

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