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Lesermeinung: Ärger über zugewucherten Friedhof

28.05.2016

Bockhorn „Das sieht hier doch aus wie Kraut und Rüben. Schauen Sie sich mal an, wie hoch hier das Unkraut wächst“, sagt Melanda Stoffers. Die Bockhornerin besucht häufig das Grab ihres Mannes auf dem Friedhof an der Grabsteder Straße, doch der Anblick der ungepflegten Rasenflächen gefällt ihr gar nicht.

„Ich will ja dem Mitarbeiter, der dafür zuständig ist, gar keinen Vorwurf machen. Aber die Verantwortlichen müssen doch dafür sorgen, dass der, der dafür zuständig ist, Unterstützung bekommt“, sagt Melanda Stoffers. Hohe Gräser zwischen den Gräbern, Unkraut an den Wegen: „Das kann doch so nicht bleiben“, findet die Bockhornerin.

Friedhofswärter Kai Sörensen sagt, er tue sein Bestes, aber: „Ich bin hier ganz alleine für den Friedhof zuständig, und wir hatten dieses Jahr schon so viele Beerdigungen wie im vergangenen Jahr bis Oktober. Ich komme da einfach nicht hinterher, der Friedhof ist 3,2 Hektar groß.“ Auch er werde oft darauf angesprochen, dass der Friedhof dringend mal wieder Pflege bräuchte. Die zuständige Pastorin Heike-Regine Albrecht sagt, das Problem sei ihr durchaus bewusst. Erst vor kurzem habe es eine Friedhofsbegehung des Friedhofsausschusses des Gemeindekirchenrates gegeben, und auch den Ausschussmitgliedern sei aufgefallen, wie das Gras und Unkraut auf dem Friedhof wuchert. „Wir sind um eine zeitnahe Lösung bemüht. Tatsächlich ist es so, dass wir in diesem Jahr bereits ein deutlich höheres Aufkommen an Erdbestattungen hatten. Somit blieb für die Pflege der Gräber weniger Zeit, da das Ausheben eines Erdgrabes ebenfalls viel Zeit kostet“, so Pastorin Albrecht.

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Aber einfach noch jemanden einzustellen, das ginge nicht. „Wir können über unseren Haushalt nicht einfach frei verfügen, sondern müssen uns an vorgegebene Berechnungen halten. Wir müssen uns also Alternativen überlegen, wie wir dieses Problem lösen. Darum sind wir bemüht“, sagt Heike-Regine Albrecht.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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