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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Unternehmen: Airbus-Hubschrauber für Offshore-Einsatz

28.10.2016

Mariensiel Das in Mariensiel ansässige Unternehmen Wiking Helikopter Service GmbH hat am Donnerstag den ersten von zwei bestellten H145 Hubschraubern in Offshore-Konfiguration erhalten. Damit nimmt das Unternehmen erstmals eine Airbus-Maschine in seine Flotte auf. Die Lieferung der zweiten Maschine ist für Oktober 2017 geplant.

Die beiden Hubschrauber werden Seelotsen versetzen, Luftrettungseinsätze über der Nordsee fliegen und Servicetechniker auf Offshore-Windkraftanlagen transportieren. Wiking Helikopter verfügt damit über die erste H145 für den Offshore-Einsatz.

„Mit diesem Hubschrauber treffen wir genau die Forderungen des Marktes, dass so genannte Hoist-Operationen zu Windkraftanlagen und Schiffen über der Nordsee immer mit zwei Piloten geflogen werden sollen“, sagt Wiking-Geschäftsführer Alexander von Plato.

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Anspruchsvolle Einsätze

Die gesteigerte Triebwerksleistung im Einmotorenbetrieb erlaubt es der H145, nun bis zu 200 Kilogramm zusätzliche Last bei Windenoperationen aufzunehmen. Die Maschine erfüllt damit die strengen Regularien für den Transport von Menschen per Winde. Die H145 in Offshore-Konfiguration ist zudem mit einer Notschwimmeranlage, einem Wetterradar, Unterwasser-Ausstiegsbeleuchtung und schwimmendem Notfallpeilsender ausgerüstet.

„Wir freuen uns darauf, die Maschine nun in unseren anspruchsvollen Einsätzen zu nutzen und von den technischen Neuerungen zu profitieren“, erläutert Holger Stockmeyer, Geschäftsführer Technik und Flugsicherheit bei Wiking Helikopter Service.

Für den Einsatz über dem Meer verfügt die H145 über eine Sitzkonfiguration, mit der sie acht Passagiere transportieren kann. Mit der Kombination aus geringen Außenabmessungen und einem vergleichsweise kleinen Rotordurchmesser bei größtem Innenraum ihrer Klasse sei die H145 die ideale Maschine für Offshore-Einsätze. Das Cockpit mit 4-Achsen-Autopilot und Auto-Schwebeflugfunktion sei ein weiteres Plus für diese anspruchsvollen Missionen.

„Wir sind stolz, dass die H145 nun auch in der Nordsee für Offshore-Missionen zum Einsatz kommt, da die H135 dort schon erfolgreich operiert“, erklärte Wolfgang Schoder, Vorstandsvorsitzender von Airbus Helicopters Deutschland. „Gerade die Versorgung von Windkraftanlagen ist ein vielversprechender Markt mit Wachstumspotenzial. Wir schätzen den weltweiten Bedarf in diesem Segment mittelfristig ähnlich groß ein wie das Öl- und Gas- Geschäft, also auf über 1000 Maschinen, und erwarten einen Marktanteil von mindestens 50 Prozent.“

Wiking Helikopter Service konzentriert sich vor allem auf den Versatz von Seelotsen per Hubschrauber bei allen Wetterbedingungen und zu allen Jahreszeiten. Dazu eignet sich die Winde der H145 mit schwenkbarem Arm und einer Kapazität von 270 Kilogramm Gewicht optimal.

Das zweite Tätigkeitsfeld des Unternehmens sind Luftrettungseinsätze über dem Meer, wie etwa in Windparks in der Deutschen Bucht. Die Maschinen sind mit medizinischer Ausstattung, jeweils mit einem Arzt und einem Rettungsassistenten besetzt, und können binnen kürzester Zeit zu einem Notfall losfliegen.

Zudem werden die Maschinen im Bereich Offshore Wind zur Verbringung von Servicetechnikern auf Windkraftanlagen eingesetzt. Die Maschinen fliegen dabei mit einer Besatzung von zwei Piloten während eines Fluges gleich zwei Technikerteams, bestehend aus drei Technikern, zum Windpark und verbringen diese dort per Winde auf die Windkraftanlagen.

Gibt’s auch in Gelb

Die H145 ist das modernste Mitglied ihrer Familie. Seit ihrer Erstauslieferung im Juli 2014 hat die weltweite Flotte aller Kunden bereits rund 35 000 Flugstunden bei einer durchschnittlichen Verfügbarkeitsrate von mehr als 90 Prozent absolviert. Momentan sind rund 100 Modelle in 14 Ländern im Einsatz.

Über Friesland und dem Nordwesten hat man das Modell übrigens in jüngster Zeit schon öfter gesehen – und zwar in Gelb: Der im Frühjahr in Dienst gestellte und in Sanderbusch stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 26“ der ADAC-Luftrettung ist ebenfalls ein Airbus H 145.

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