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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

WAL-MART-NACHFOLGE: „Alle Karten offen auf den Tisch legen“

09.04.2005

Allerdings lasse die vorgelegte Planung viel Raum für Spekulationen, sagte Homfeldt. Es sei bedauerlich, dass bei etlichen Schortenser Ausschussmitgliedern der Eindruck entstanden sei, dass die Planungsunterlagen der Stadt Jever bewusst vage gehalten worden seien. „Bei einem so heiklen Thema gehören alle Karten auf den Tisch“, forderte Homfeldt.

Im Rahmen des Planungsverfahrens muss sichergestellt sein, dass zwischen Jever und Schortens nicht ein drittes Standzentrum entstehen kann, fordert der TGM. „Das können wir uns einfach nicht leisten. Es sei denn, die Menschen in der Region wollen keine Innenstädte mehr“, erklärte Hartmut Duden vom TGM, der als zweiter Vorsitzender für das Gewerbe zuständig ist.

Schon jetzt gehe das im Planungsverfahren von der Stadt Jever in Auftrag gegebene Einzelhandelsgutachten von einem Kaufkraftabfluss von rund zehn Prozent aus. „Das hört sich nicht bedrohlich an, doch wenn man bei den Einzelhändlern nachfragt, dann gibt es meistens nur eine Antwort – Schließung“, erklärte Duden.

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Grundsätzlich könne niemand etwas gegen einen Neubau in den bekannten Ausmaßen haben. „Doch die Verantwortlichen müssen sich schon die Frage gefallen lassen, warum ein Bauteppich von 25 400 Quadratmetern aufgeplant wird, auf dem lediglich eine Verkaufsfläche von 7900 Quadratmetern realisiert werden soll“, so Homfeldt.

Diese Frage aufgeworfen haben auch Alice Eckermann, Almut Hartl, Antje Wiemken und Bernd Oetken für die Straßengemeinschaft Neue Straße/Schlachtstraße: Die Definitionen des Bebauungsplanes erweckten den Eindruck, dass „eine kleine Stadt vor unserer Einkaufs- und Erlebnisstadt entstehen kann“, heißt es in der Mitteilung der Straßengemeinschaft.

Kritik übt die Gemeinschaft außerdem an der Umbenennung des zusätzlichen Fachmarktes in „Einzelhandelsbetriebe“, an der Zulassung innenstadtrelevanter Sortimente sowie an der Nachfolgeregelung für den Elektromarkt, die Innenstadtrelevanz missachte. Fraglich sei auch, warum eine generelle Gebäudehöhe von elf Metern für ein ebenerdiges SB-Warenhaus notwendig sei und warum im B-Plan eine zusätzliche 1100 Quadratmeter große eingeschränkte Gewerbefläche auftauche.

„Das erweckt unmittelbar den Eindruck, dass entweder grundlegende planerische Mängel korrigiert werden müssen, oder der Ratsbeschluss vom Dezember 2004 seine Gültigkeit verloren hat“, so die Straßengemeinschaft: Der momentane Entwurf des Bebauungsplanes öffne Tür und Tor für künftige weit überdimensionierte Möglichkeiten, die einem sinnvollen Stadtmarketing widersprechen.

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