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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Treffpunkt: Alltagsprobleme im Café Aktiv vergessen

04.09.2014

Varel Einfach nur klönen, Gemeinschaft erleben und es sich gut gehen lassen. Unter diesem Motto lädt die Gemeinnützige Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit (GPS) in Varel ab dem 16. September jeden dritten Dienstag im Monat in die Tagesstätte an der Drostenstraße 1 zum Café Aktiv ein. Es entstehen für die Besucher keine Kosten, Kaffee und Kuchen sind frei.

„Das Angebot richtet sich in erster Linie an Menschen, die sich aufgrund biografischer Brüche sozial zurückziehen“, erläutert der GPS-Ehrenamtsbeauftragte Kay Ruthsatz. Dieses Verhalten kann unterschiedliche Gründe haben, zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Probleme im privaten Umfeld oder Krankheit.

Einfach ein Café besuchen und andere Leute treffen, dazu sind die Betroffenen oftmals nicht in der Lage. „Wir bieten ihnen die Möglichkeit dazu, ohne sie auf ihre Probleme anzusprechen. Wir erwarten nichts“, sagt Ruthsatz: „Ich wünsche mir, dass die Teilnehmer beim Weggehen sagen: Das war ein schöner Nachmittag.“

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Die Initialzündung, dass das Café Aktiv in Varel eröffnet wird, lieferte Sabine Kuhlmann. Sie arbeitet ehrenamtlich bei der GPS und bietet Spaziergänge mit ihrer Hündin Debbie an. „Als sie von dem Projekt hörte, fragte sie nach, ob es hier zu realisieren ist“, erinnert sich Kay Ruthsatz. „Ich habe vor sechs Jahren selbst schwer an Depressionen gelitten“, sagt Sabine Kuhlmann. Deshalb könne sie gut nachvollziehen, wie sich die Betroffenen fühlen und wie wichtig Kontakte sind.

Als Standort des Café Aktiv bietet sich die GPS-Tagesstätte regelrecht an. „Zu uns kommen Menschen, die wieder aktiv am Leben teilnehmen wollen und an fünf Tagen die Woche eine feste Tagesstruktur angeboten bekommen“, erklärt Arbeitspädagoge Joschka Eckhard.

Die Klienten sollen ergotherapeutisch mit eingebunden werden. „Wir wollen den Kaffee zubereiten und vormittags Kuchen backen“, kündigte Joschka Eckhard an. Zudem hegen viele Klienten den Wunsch, andere Leute kennenzulernen. „Das ist hier in ihrem geschützten Raum gut möglich“, sagt Eckhard.

Das Projekt befindet sich in der Testphase. „Wir haben uns entschlossen, den Treffpunkt zunächst einmal im Monat anzubieten und zu schauen, wie viele Gäste kommen“, sagt Ruthsatz. Er hofft, dass das Angebot gut angenommen wird: „Wir wünschen uns, dass in Varel etwas entsteht, wo man gerne hingeht“.

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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