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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

SCHIEßSPORT: Am 1. Juli wird Lärm gemessen

19.06.2008

VAREL Der Vareler Schützenverein 1848 sieht wieder Licht am Ende des Tunnels. Der Landkreis Friesland hat dem Verein eine neue Betriebserlaubnis für das Schießen mit großkalibrigen Pistolen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erteilt und darin die Bemängelungen des Oberverwaltungsgerichtes berücksichtigt. Danach wurden dem Verein folgende Schießtage, Zeiten und Schusszahlen genehmigt: dienstags und donnerstags, 18 bis 21 Uhr, jeweils 900 Schuss; sonnabends, 15 bis 19 Uhr, 1200 Schuss; sonntags, 10 bis 13 Uhr, 900 Schuss. Das ergibt eine Leistung von 300 Schuss pro Stunde, mit denen der Schießstand nach Aussagen von Schützenpräsident Hans-Joachim Seweron auch ausgelastet ist. Mit dem lautesten Kaliber (357 Magnum) dürften 1293 Schuss abgegeben werden. Dabei würde die Grenze von 60 Dezibel (dB) nicht überschritten.

Genau das wird am 1. Juli während eines Mess- und Probeschießens überprüft. An diesem Schießen werden der zuständige Richter des Verwaltungsgerichtes Oldenburg, das Institut für technische und angewandte Physik GmbH Oldenburg als Gutachter für Immissionsmessungen sowie die klagenden Nachbarn bzw. dessen Anwalt, Hans-Joachim Seweron als Präsident des ältesten Vareler Schützenvereins und der Landkreis Friesland teilnehmen. Bei dem Mess- und Probeschießen soll neben dem normalen Trainingbetrieb auch der Maximalbetrieb dargestellt werden. Das sind laut Seweron fünf Schützen, die gleichzeitig mit der maximal zugelassenen Munition (357 Magnum) schießen. Die Messungen sollen Klarheit schaffen, ob die Vorgaben der TA Lärm in Verbindung mit den Auflagen der Genehmigung des Landkreises Friesland eingehalten werden.

Die Nachbarn des Schießstandes in Streek führen seit Jahren wegen des Schießbetriebes juristische Auseinandersetzungen mit dem ältesten Vareler Schützenverein. Auch jetzt angesichts der neuerlichen Genehmigung des Landkreises hat der Rechtsanwalt der Nachbarn wieder einen „Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung“ beim Verwaltungsgericht Oldenburg gestellt. Dort ist das Hauptverfahren anhängig, in dem die Nachbarn die Baugenehmigung des Landkreises Friesland für den vor Jahren umgebauten Schießstand beklagen.

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Die Nachbarn versuchen, dass bis zu dieser Entscheidung nicht im Schießstand mit großkalibrigen Pistolen geschossen werden darf. Das Urteil könnte wegen Überlastung des Gerichtes noch zwei Jahre auf sich warten.

Der Schützenverein stand wegen des juristischen Streits im vergangenen Winter schon kurz vor der Auflösung, weil immer mehr Mitglieder sich anderweitig orientieren und dem Verein die Kosten über den Kopf wachsen. Die Auflösung wurde aber noch einmal hinausgeschoben.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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