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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Das muss passieren, damit es so bleibt

10.01.2020

Ambrosy „Drei Mal in Folge unter den Top 10 zeigt schon eine Beständigkeit, dass wir in Friesland auf hohem Niveau mitsprechen können. Es ist ein schöner Erfolg der Unternehmer und Arbeitnehmer.“ Hoch zufrieden zeigte sich Frieslands Landrat Sven Ambrosy mit dem Ergebnis des Landreisrankings, das nun das Magazin Focus Money veröffentlicht hat.

Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich 2019 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Landkreis Friesland um 5,54 Prozent. Damit belegt der Kreis unter allen 374 ausgewerteten Kreisen bundesweit den achten Platz.

Um das Niveau zu halten, habe man in Friesland noch einen Menge zu erledigen. „Wir müssen vor allem die Infrastruktur stärken und die Wirtschaftsförderung auf einem hohen Niveau halten“, sagt Landrat Sven Ambrosy: „Dann bin ich zuversichtlich, dass dieser Trend anhält.“ Das beziehe sich auf die Straßen und Mobilität sowie den Breitbandausbau für schnelles Internet und die Modernisierung der Schulen.

„Insbesondere müssen wir in die Bildung investieren“, fordert Sven Ambrosy, der dieses als „Schlüsselrolle für die Entwicklung einer Region wie Friesland“ sieht. „Zudem müssen wir die Digitalisierung im ländlichen Raum ausbauen“, sagt er und verweist auf den Fachkräftemangel. Diesen abzustellen sei laut Ambrosy „die größte Herausforderung“, weil fehlende Fachkräfte „mittlerweile ein Wachstumshemmnis“ seien.

Friesland boomt. Denn neben der Industrie haben sich in Friesland auch Handwerksbetriebe angesiedelt, sowie Tourismus, Logistikfirmen und die Gesundheitswirtschaft. „Die Lage ist gut“, sagt Ambrosy und zitiert das Ergebnis einer Studie der Industrie und Handelskammer (IHK) zur Selbstauskunft von Unternehmen: „Und das verstärkt die Investitionen.“ Diese seien gleichzeitig wichtig für die Wertschöpfung lokaler und regionaler Handwerksbetriebe und Zuliefererunternehmen.

Sven Ambrosy betont zudem, wie wichtig das Wachstum bei den sozialversicherungspflichtigen Jobs sei. „15 Prozent der Einkommensteuer geht direkt an die Städte und Gemeinden“, sagt er.

Positiv entwickelt habe sich auch der Arbeitsmarkt. „Wir hatten vor zehn Jahren noch eine zweistellige Arbeitslosenquote“, sagt Sven Ambrosy. Diese liege nun bei 4,2 Prozent „Im Sommer 2019 hatten wir sogar eine 3 vor dem Komma.“ Das mache sich auch beim verfügbaren Jahreseinkommen pro Kopf bemerkbar. Dieses sei in den vergangenen fünf Jahren um 3500 Euro gestiegen.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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