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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Kreisverkehr: Anfang für Bahnüberführung ist gemacht

30.08.2014

Sande Es ist vollbracht: Der Kreisverkehr, der die Kreuzung der Bahnhofsstraße mit der Weserstraße und dem Elektronikring in Sande ersetzt, ist nun in Teilen eröffnet. Nur der Elektronikring bleibt weiterhin Baustelle. Ungewohnt dürfte diese Strecke für die Anwohner aus Cäciliengroden sein oder all diejenigen, die von Sande zum Bahnhof fahren wollten, nachdem sie lange Zeit eine Umleitung haben hinnehmen müssen.

Für Radfahrer und Fußgänger war der neue Kreisverkehr fast durchgängig schon geöffnet. Am Freitag gab Sandes Bürgermeister Josef Wesselmann die Baustelle nun auch für den Autoverkehr frei. „Was man sehen kann, sieht gut aus“, lobte er Planungsbüro und Baufirma. Zumindest von oben sehe es gut aus, scherzte der Bürgermeister, der nicht immer verfolgt habe, was sich genauestens unter dem Asphalt befinde.

Nach ersten Gesprächen 2007 im Rahmen einer Bahnverlegung gab es zwei Jahre später die ersten Entwürfe. Im September 2010 kam der Planfeststellungsbeschluss. „Es ging immer recht zügig weiter“, erzählt Wesselmann und sieht den Grund darin, dass die Gemeinde in dem Projekt federführend gewesen sei: „Hätte die Bahn die Durchführung übernommen, würden wir heute hier stehen, ohne dass sich etwas getan hätte.“

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Auf etwa zehn Millionen Euro belaufen sich die Kosten insgesamt mit allen Projekten und Baustellen rund um das Thema Bahnüberführung. Die Gemeinde Sande trage von diesen Kosten jedoch nur ein Drittel. Der Rest werde durch Fördergelder und die Deutsche Bahn abgedeckt. Der Kreisverkehr allein habe 600 000 Euro gekostet.

Für einige Bürger ist das nicht begreiflich und in der Höhe nicht gerechtfertigt. „Da werden nur unsere Steuergelder verschwendet und nötig war das auch nicht“, schimpft ein wütender Radfahrer beim Passieren des neuen Radweges neben dem Kreisverkehr.

Das war es jedoch schon an Unmut. Einige Bürger aus Sande und Cäciliengroden waren gekommen, um mitzuerleben, wie Bürgermeister Wesselmann und Michael Rhode von der Firma Bokelmann die Absperrungen wegtragen und den Verkehr freigeben.

Sandes stellvertretender Bürgermeister Michael Ramke nutzte als erster den neuen Kreisel mit seinem Auto und stellte nach vier Runden fest: „Es fährt sich hervorragend!“ Schnell trafen bereits andere Autos ein, die den neuen Kreisverkehr im normalen Betrieb nutzten.

Wesselmann erklärte schließlich noch den weiteren Verlauf des Projektes, das er aufgrund des Amtswechsel nicht mehr als Bürgermeister von Sande erleben wird: „Bald ist erstmal Winterpause. Los geht es dann im nächsten Jahr und im Frühjahr 2016 sollte alles fertig gestellt werden.“

Mit zeitlichen Verzögerungen durch Bodenschwierigkeiten oder Wetterbedingungen müsse man rechnen. Er freue sich aber, dass die Belastungen, die die Anwohner aus Cäciliengroden oder auch die Anlieger des Industriegebietes durch die Baustelle hatten, nun erst einmal vorüber sind.


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