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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Arzt warnt vor Nanopartikeln

15.11.2014

Bockhorn Erik Petersen, Geschäftsführer des Ökologischen Ärztebundes, nahm Donnerstagabend in der „Altdeutschen Diele“ in Steinhausen rund 60 Zuhörer mit auf einen „Parforceritt durch die Nanotechnologie“, wie er selbst sagte. Für den „Gesprächskreis für gesunde Ernährung und Lebensführung in Bockhorn“ (GELB) zeigte er Hintergründe und Gefahren dieser neuen Entwicklung auf.

Nanopartikel sind kleinste Teilchen, um ein millionstel Zentimeter klein. Sie kommen in der Umwelt auf natürliche Weise vor, sie werden aber auch synthetisch hergestellt und in verschiedensten Bereichen eingesetzt, in der Oberflächenbehandlung (Zahnersatz), im Autolack, auf Solarzellen, aber auch für Kosmetik und Lebensmittel.

Petersen: „Hier geht es um einen Riesenmarkt.“ Große Industrien drängten auf den Markt, in Deutschland gebe es rund 600 Nano-Firmen allein im Chemiesegment. Eine Nano-Produktbeschreibung sei schwierig, überall, bei Kinderspielzeug, Schnullern oder Babyflaschen, in Textilien vor allem im Outdoor-Segment, in der Kosmetik (Sonnencreme, Hautpflegemittel), in Lebensmitteln wie Ketchup würden künstliche Nanopartikel aus technischen Gründen eingesetzt: „Es gibt keine verbindliche Produktliste in Deutschland, es gibt keine verlässlichen Daten.“ Farben, Baustoffe, Tennisschläger, LED-Lampen – nichts scheine sicher.

Für Erik Petersen steht fest: „Nanosilber ist giftig gegenüber humanen Zellen. Nano landet im Gehirn, die Wirkung kennt keiner.“ Nanopartikel würden für Entzündungen verantwortlich gemacht, Initialzündungen für Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Petersen fordert zunächst ein Produktregister und eine generelle Kennzeichnungspflicht zum Verbraucherschutz. Nanomaterial wird vor allem als Sterilisationsmittel für Oberflächen gepriesen. Petersen: „Es gibt keine einzige Untersuchung, die belegt, dass Nano überhaupt Infektionen verhindert.“

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