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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bald nur vier statt sieben Windräder in Astederfeld

14.09.2019

Astederfeld Statt der sieben Windräder, die im Windpark Bullenmeersbäke in Astederfeld stehen, sollen sich in Zukunft nur noch vier Windräder dort drehen: Die Betreibergesellschaft Windenergie Bullenmeer GmbH plant, die alten Anlagen durch neuere mit mehr Leistung zu ersetzen.

Bisher stehen im Windpark Bullenmeersbäke hinter dem Königssee in Astederfeld sechs Windenergieanlagen der Firma An Bonus mit einer Leistung von je 1,3 Megawatt und einer Gesamthöhe von 99 Metern sowie ein Windrad (An Bonus) mit einer Höhe von 135 Metern und 2,3 Megawatt Leistung. Nun plant der Betreiber ein sogenanntes Repowering. Ekaterina Wamboldt vom Ingenieurbüro Thalen Consult aus Neuenburg hat am Donnerstagabend die Pläne im Umwelt- und Planungsausschuss der Gemeinde Zetel vorgestellt. Demnach sollen die alten Anlagen abgebaut und vier neue mit deutlich mehr Leistung gebaut werden.

Zur Auswahl stehen zwei Fabrikate: zum einen Windräder der Firma GE mit einer Gesamthöhe von 200 Metern und einem Rotordurchmesser von 158 Metern, zum anderen Anlagen der Firma Nordex mit einer Gesamthöhe von knapp 200 Metern und einem Rotordurchmesser von 149 Metern. Beide Typen haben eine Leistung von rund 5 Megawatt.

Die Windräder beider Typen zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Vergleich zu den älteren An-Bonus-Modellen, die jetzt im Windpark stehen, eine höhere Gesamthöhe und vor allem verhältnismäßig lange Rotorblätter haben. „Der Rotordurchmesser ist schon beachtlich, so etwas hatten wir hier noch nicht“, sagte Ekaterina Wamboldt. Es handele sich bei beiden Typen um „die modernsten Anlagen, die auf dem Markt sind“.

Der Betreiber des Windparks verpflichte sich, die alten Anlagen komplett abzubauen und zu entsorgen. „Diese Voraussetzung ist bereits Bestandteil der ursprünglichen Genehmigung des Windparks nach dem Bundesemissionsschutzgesetz“, sagte Erster Gemeinderat Bernd Hoinke. Bevor der Betreiber Nägel mit Köpfen machen kann, steht noch ein Schallgutachten aus, ebenso eine Schattenwurfprognose, ein signaturtechnisches Gutachten, das sich auf die Radaranlage Brockzetel bezieht, sowie ein Standsicherheits- und Turbulenzgutachten.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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