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Gebietsreform: „Auch die Wesermarsch mit einbeziehen“

22.12.2012

Friesland /Wilhelmshaven Der Allgemeine Wirtschaftsverband Wilhelmshaven-Friesland-Wittmund befürwortet die mögliche Fusion des Landkreises Friesland mit der Stadt Wilhelmshaven. Der Arbeitgeberverband, dem rund 280 Unternehmen angehören, geht sogar noch weiter: Auch Teile der Wesermarsch sollen in die Überlegungen mit einbezogen werden. Dies müsse jedoch nicht zwingend eine Gebietsreform bedeuten.

„Wir sollten von den alten Machtstrukturen Abschied nehmen“, erklärte Verbandspräsident Martin Steinbrecher. Zunächst müsse geklärt werden, welche Effekte dies nach sich ziehen würde. Oberstes Ziel müsse sein, mögliche Synergieeffekte zu nutzen. „Die Zeit ist reif“, betonte Steinbrecher am Freitag.

Im Sinne der Wirtschaft gelte es, ein „Komplettpaket zu schnüren“. Wegen der Nähe zum Jade-Weser-Port sei es darum notwendig, auch Teile der Wesermarsch in die Überlegungen eines Zusammenschlusses mit einzubeziehen. Die Zusammenarbeit in der Region sei zwar gut, dennoch gelte es, noch mehr Synergien und Selbstbewusstsein zu entwickeln. Laut Wirtschaftsverband-Vorstand Tom Nietiedt sind auf handwerkspolitischer Ebene bereits Gespräche mit der Wesermarsch geführt worden.

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Anfang des Jahres wolle der Wirtschaftsverband zudem den Gesellschaftern ein Konzept für die Jade Bay GmbH präsentieren. Die Gesellschaft ist eine gemeinsame Gründung der Stadt Wilhelmshaven und der Landkreise Friesland, Wesermarsch und Wittmund. Ziel ist, Wachstum zu erzeugen. „Die Gesellschafter wollten eine Mitwirkung der Wirtschaft, nun muss sich die Politik die Ideen auch anhören“, sagte Tom Nietiedt. Das Problem bei der Kooperation seien bislang die Schnittstellen gewesen, dort wo sich Kompetenzen und Zuständigkeiten überlagerten – „Wir sind eine Region die sich gerade neu formiert, diese Chance gilt es zu nutzen“, so Martin Steinbrecher.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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