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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

REVIERTAGUNG: Auf Jade wird es langsam eng

08.05.2008

HOOKSIEL /WILHELMSHAVEN Die Erweiterung und dauerhafte Einrichtung des Muschelzuchtgebiets südlich der Wanger-Reede in nächster Nähe zur Hafeneinfahrt Hooksiel wird von den Vorsitzenden der Wassersportvereine an der Jade einhellig kritisiert. „Die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs, wie sie in der Seeschifffahrtsstraßenordnung vorgeschrieben wird, ist dabei über Bord gegangen“, war einhellige Meinung auf der Revierversammlung.

Der Hooksieler Muschelzuchtbetrieb hat vorigesJahr vier Flächen an der Westseite des Jadefahrwassers genehmigt bekommen. Während einige Kulturen zwischen den Löschbrücken die Wassersportler kaum stören, wurden nun Anlagen südlich der Wanger-Reede gestattet. Dort tummelten sich bislang vorrangig die Freizeitkapitäne Auch die Kleinschifffahrt und Fischkutter fahren dort, um die Großschifffahrt im Jade-Fahrwasser nicht zu stören.

„Wir erleben, wie unsere Fahrtgebiete stetig eingeengt werden“, bedauert Reviersprecher Jörg Schinzer. Auch Paul Bömack, Vize-Vorsitzender des Segler-Verbands Niedersachsen, und Regionalvorsitzender Jonny Janssen stellen fest, dass sich der Wassersport stetig weiteren Restriktionen unterwerfen muss.

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Das Wasser- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven hatte die bevorstehenden Einschränkungen für die Sportschifffahrt zwar mitgeteilt, aber offenbar die kommerziellen Interessen des Bundes, der die Wasserflächen verpachtet, obenan gestellt.

Ein ganzes Dutzend weiterer Baumaßnahmen wie der Jade-Weser-Port, die Nearshore-Anlage, Pipeline-Erneuerung, DFTG-Ansiedlung und Windpark-Anschluss bringen zusätzliche Einschränkungen des Wassersports mit sich, befürchten die Wassersportler.

„Wir sind offenbar nur noch zur Staffage für den Tourismus gut – fahren dürfen wir bald nirgends mehr“, sagte Theo Kruse, Sprecher der im Kreissportbund Friesland organisierten Segelvereine. Schließlich drohe auch immer noch die Vergrößerung von Robben- und Vogelschutzgebieten im Nationalpark und die Ausweisung von Windparks auf See als Sperrgebiete.

Aber selbst in der Sportorganisation muss der Wassersport um Anerkennung kämpfen: So wurde das 3. Wilhelmshavener Surf-Wochenende verschoben, weil zum ursprünglich geplanten Termin eine große Triathlonveranstaltung rund um den Großen Hafen stattfindet. „Uns hat niemand gefragt, ob dann bei uns etwas geplant ist“, bedauerte Reviersprecher Jörg Schinzer.

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