• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Aus Ideen sollen nun Pläne werden

14.02.2017

Wangerooge Der Wattenmeer-Achter steuert weiter Richtung Zukunft. Die Ostfriesischen Inseln und die Stadt Norden haben es in die zweite Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geschafft. Die Leader-Region zählt zu den 20 ausgewählten Kommunen bundesweit, die ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Region weiterentwickeln.

Zur Region „Wattenmeer-Achter im Weltnaturerbe“ gehören die sieben Ostfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sowie die Küstenstadt Norden-Norddeich.

Die Projektlaufzeit hat am 1. Januar begonnen und endet am 30. Juni 2018. „Bis dahin wird viel passieren“, so Heike Brunken-Winkler von der Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung (ARSU). Das Oldenburger Büro begleitet als Projektpartner die Inseln und die Festlandskommune. In Kürze will das Zukunftsstadt-Team zu einem ersten Abstimmungstermin zusammenkommen und den Zeitplan für 2017 abstecken.

Wettbewerb Zukunftsstadt

51 Städte, Gemeinden und Landkreise waren aufgerufen, mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision zu entwickeln. Noch knapp die Hälfte der Kommunen aus der ersten Runde erhält in Phase zwei die Möglichkeit, weiter an diesen Visionen zu arbeiten und der Verwirklichung einen Schritt näher zu kommen.

Die Kommunen haben sich bei der Europäischen Union für die Förderung als Leader-Region beworben. Bis 2020 können sie zur Finanzierung von Projekten auf 2,4 Millionen Euro EU-Förderung zurückgreifen.

    wettbewerb-zukunftsstadt.de

Die zweite Phase des Wettbewerbs läuft unter der Überschrift „Wattenmeer-Achter 2.0: Zukunft gestalten mit der Generation Z – Innovation an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft“. Dabei geht es darum, Visionen, die in Phase eins des Wettbewerbs entwickelt wurden, wissenschaftlich zu prüfen und zu Plänen auszuarbeiten. Dazu sind bis Jahresende acht Ortskonferenzen geplant – eine auf jeder Insel – sowie eine Abschlusskonferenz auf dem Festland.

Auch in der zweiten Runde ist die Mitarbeit der Bürger gefragt. Sie sollen das Zukunftsstadt-Team unterstützen. Weil diesmal die Jugendlichen die tragende Rolle spielen, ist ihre Teilnahme an den Veranstaltungen besonders wichtig. Am Ende sollen ein Rahmenplan stehen sowie ein Konzept für die Umsetzung. Dies geschieht in der dritten Phase des Wettbewerbs. Ab 2018 sollen die Visionen dem Praxistext unterzogen werden.

Im Mittelpunkt des Projekts des Wattenmeer-Achters steht „Tourismus: Fluch und Segen“: Der Tourismus ist wichtigster Wirtschaftsfaktor und größter Arbeitgeber. Zugleich sorgt er für Mangel an attraktivem und bezahlbarem Wohnraum – sowohl für die Bevölkerung, als auch für saisonale Fachkräfte. Konsequenz dieser Entwicklung: Einheimische, Ältere genauso wie junge Familien ziehen aufs Festland.

Im Wettbewerb „Zukunftsstadt“ will der Wattenmeer-Achter Lösungen für diese Entwicklungen erarbeiten. Ziel ist eine gemeinsame Vision, wie Jüngere auf den Inseln zu halten sein könnten.


     www.wattenmeer-achter.de 
Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
Rufen Sie mich an:
04461 965311
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.