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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Aus Wesermarsch fließen 150 000 Euro

22.12.2016

Varel Mit 150 000 Euro unterstützt die Wesermarsch den Bau eines stationären Hospizes in Varel. Einstimmig beschlossen die Kreistagsmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung in Brake den Haushalt für das Jahr 2017, in dem die Investition dieser Summe vorgesehen ist.

„Das ist praktisch der Startschuss“, freute sich Anke Kück, Vorsitzende der Hospizbewegung Varel, die die Fäden für dieses Projekt zusammenhält, über das klare Votum der Politiker aus dem Nachbarkreis. Nun könnten die ersten Schritte zur Realisierung angegangen werden. „Es ist für uns ein riesengroßer Schritt, der uns weit voranbringt.“

„Es ist vor allem toll, dass die Unterstützung einstimmig beschlossen wurde“, sagte Anke Kück am Mittwoch. Im Fachausschuss des Landkreises Wesermarsch hatte es zuvor noch Diskussionen gegeben, ob der Kreis sich an dem Projekt beteiligen solle und hatte die Ausgaben „nur“ mehrheitlich gebilligt.

Umso freudiger sei nun das klare Votum. „In der Wesermarsch schaut man über die Grenzen hinweg und stellt den Menschen in den Vordergrund“, sagte Anke Kück: „Die Verantwortlichen sehen dort den Bedarf und den Nutzen, den ein stationäres Hospiz in Varel auch interkommunal habe.“

Der Nachbarkreis engagiert sich für das Vareler Projekt, weil sich ein Hospiz nur für die Wesermarsch nicht rechnen würde, sagte das Kreistagsmitglied der Wesermarsch, Dr. Hans Schmid (CDU). Daher müsse man dieses landkreisübergreifende Projekt unterstützen.

Der über zwei Millionen Euro teure Bau, der im Frühjahr 2017 beginnen soll, wird zur Hälfte mit Bankkrediten finanziert. Diese werden aber erst bewilligt, wenn die andere Hälfte als Eigenkapital zur Verfügung steht.

Auf dem Gelände der ehemaligen Friesland-Kaserne soll das neue stationäre Hospiz auf einem 5000 Quadratmeter großen Areal, das die Stadt Varel im Rahmen eines Erbbaurechts zur Verfügung stellt, entstehen. Dazu wurde die gemeinnützige Gesellschaft „Haus der Hospiz- und Palliativarbeit Am Jadebusen“ gegründet. Betreiber des Hospizes soll die Mission Lebenshaus gGmbH werden. Diese hat bereits mehrere Hospize in der Region gebaut und betreibt sie erfolgreich – unter anderem in Jever sowie das Kinderhospiz in Wilhelmshaven.

Im Haus der Hospiz- und Palliativarbeit „Am Jadebusen“ sollen die Kräfte gebündelt werden, die ein menschliches Leben bis zum letzten Moment lebenswert gestalten, führte Anke Kück aus. Dazu sind in dem Haus acht Gästezimmer und zwei Angehörigenzimmer als stationäres Hospiz geplant.

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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