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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Beruf: Azubis werden Chefs auf Zeit

14.01.2017

Varel Einfach mal Chef sein – es gibt mit Sicherheit Schlimmeres, allerdings müssen die LzO-Azubis Maik Schönig und Keno Sandersfeld feststellen, dass so ein Chefposten auch mit jeder Menge Arbeit verbunden ist. „Wir haben unglaublich viel zu tun“, sagt Keno Sandersfeld. Maik Schönig ist für zwei Wochen Filialleiter, Keno Sandersfeld sein Stellvertreter. Die Azubis übernehmen derzeit in der Vareler Filiale komplett das Ruder.

Die erste Woche des Projekts ist jetzt vorbei – wie läuft’s? „Bislang haben wir nur positives Feedback bekommen“, sagt Annika Schwarzer, zusammen mit ihrem Kollegen Constantin Pelster zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. „Die Kunden finden es sehr interessant und viele wundern sich auch über die vielen jungen Gesichter“, erklärt die Zetelerin.

In den zwei Wochen haben die Azubis außerdem genug Freiraum, auch einmal Neues auszuprobieren. Beispielsweise können sich Kunden im Beratungsgespräch mit einer VR-Brille in der virtuellen Realität ihr Traumhaus oder ihre Traumreise anschauen. Anschließend kann geklärt werden, wie sich das finanzieren lässt. „Nicht nur wir sollen uns hier ausprobieren, sondern wir wollen auch schauen, ob sich alte Strukturen aufbrechen lassen und wie man da anders herangehen kann“, sagt Keno Sandersfeld.

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Die neue Eigenverantwortung war für die Azubis aber auch die größte Umstellung. „Normalerweise hört man sich als Azubi an, was der Kunde möchte und holt dann jemanden dazu“, erklärt Keno Sandersfeld. „Jetzt wird einem Zwischendurch klar, dass man das alles selbst machen kann. Damit muss man erstmal klarkommen.“

Für den Fall des Falles haben aber auch noch vier erfahrene LzO-Mitarbeiter einen Blick auf das Geschehen in der Bank. „Die haben sich diese Woche wahrscheinlich ganz schön gelangweilt“, meint Constantin Pelster. Schließlich hätten die Azubis die Hilfestellung kaum in Anspruch genommen. Nur gibt es ein paar Dinge, die die Auszubildenden aus rechtlichen Gründen nicht übernehmen können – wie etwa die Wertpapierberatung.

Ganz so langweilig, wie Constantin Pelster meint, war es für das Stammpersonal doch nicht. Normalerweise ist die LzO-Filiale das Reich von Malte Winkler, und der ist – obwohl derzeit ja ohne Chefposten – abends ganz schön kaputt. „Wir haben natürlich immer ein Auge drauf und hören hier und da noch mal genauer hin“, sagt der eigentliche Filialleiter. „Aber ich bin total begeistert. Wir müssen viel weniger einspringen als gedacht, und bei den Kunden kommt es auch super an.“

Nach der kommenden Woche steht dann die nächste Umgewöhnung für die Auszubildenden an. Dann müssen sie nämlich wieder zurück in den normalen Azubi-Alltag.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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