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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

FREIZEIT: Bei Wind und Wetter unterwegs

02.07.2008

JEVER Sie machen ihrem Namen alle Ehre: seit zehn Jahren sind die „Wind- und Wetterradler“ in den Sommermonaten jeden Mittwoch unterwegs – und das bei jeder Wetterlage.

„Noch nie ist eine Tour ausgefallen, auch wenn uns der Regen zu den Füßen wieder raus lief“, berichtet Geesche Groenewold, die die Touren gemeinsam mit Peter Harjes, Peter van Allen, Hannfried Fisch, Willi Heinen und Gerda Böttcher organisiert.

Rund 200 mal haben sich die Wind- und Wetterradler seit Juli 1998 in den Sattel geschwungen. Dreimal monatlich steht eine Halbtagestour auf dem Programm, einmal im Monat eine Ganztagestour. „Die führt dann auch schon mal über stramme 90 Kilometer“ sagt Johann Weers, der die Touren viele Jahre organisiert und geleitet hat.

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Regelmäßig finden auch Bustouren statt, bei denen das Fahrrad zuhause bleibt. Jüngst führte ein solcher Ausflug nach Stade und Jork im Alten Land. Auch hier ist die Resonanz immer groß. Im Winter gibt es zudem einmal im Monat ein Kaffeekränzchen im Jever-Fass, bei dem die Radler Vorträge hören oder Tourenvorschläge für die nächste Saison diskutieren.

Entstanden ist alles im damaligen Verkehrsverein aus der Idee heraus, Freizeitangebote für Touristen ins Leben zu rufen.

Angedacht waren zunächst geführte Boßeltouren. Doch dann kam das Fahrrad ins Spiel, das sich bestens zur Erkundung der schönen norddeutschen Landschaft eignet. Johann Weers und Hermann Wilbers erstellten gemeinsam mit Maxi Vogel vom Verkehrsverein ein Konzept, das sich bald als Erfolgsrezept erwies – und zwar für die Einheimischen. Touristen schließen sich nur ganz selten den Radtouren an.

Die erste Tour startete am 1. Juli 1998 – damals nur mit einer Handvoll Mitradlern. Doch das neue Angebot sprach sich schnell herum. Heute treten zwischen 50 und 70 Teilnehmer in die Pedale. Der Rekordwert lag bei 83 Leuten – „doch da stoßen wir dann so langsam an unsere Grenzen“, so Weers.

Am System hat sich nichts geändert. Die Organisatoren kümmern sich um die Route und suchen unterwegs eine Einkehrmöglichkeit. Dann geht es am Tour-Tag vor dem Johann-Ahlers-Haus los. Die Mitfahrer zahlen einen Kostenbeitrag von 2,50 Euro und das Kaffeegedeck. „Bei uns gibt es keinen Verein, keine Mitgliedschaft und keine Vorstandswahlen“, sagt Geesche Groenewold. Vor allem diese „lockere, zwanglose Gemeinschaft“ sei wohl der Grund für den Erfolg der Wind- und Wetterradler.

Trotz der vielen Fahrten mit vielen Teilnehmern hält sich die „Schadensbilanz“ der ersten zehn Jahren in Grenzen. Nut zwei Unfälle hat es laut Geesche Groenewold in dieser Zeit gegeben. Wenn mal einem Reifen die Luft ausgeht, haben findige Mitfahrer Flickzeug zur Hand und reparieren den Schaden an Ort und Stelle.

Zum Jubiläum an diesem Mittwoch setzen die Wind- und Wetterradler eher aufs Feiern als aufs Fahren. Sie starten um 15 Uhr Richtung „Grüner Wald“ in Schortens, wo mit allen bisherigen Wegbegleitern auf den 10. Geburtstag angestoßen wird.

Ulrich Schönborn Chefredakteur (ViSdP) / Chefredaktion
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