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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Bei Wind und Wetter

07.09.2017

Sie kommen schon sehr früh am Morgen, für Langschläfer noch mitten in der Nacht, oft schon vor Arbeits/Schulbeginn. Am Eingang werden sie stets mit einem Lächeln und einem flotten Spruch von „Badöffner“ Karl Heinz Hahn begrüßt, bevor sie sich ins Wasser stürzen und unter Aufsicht von Falk Janssen ihre Runden schwimmen. Man könnte sie auch die „Wind- und Wetterschwimmer“ Jevers nennen. Vorsitzende Marianne Rasenack vom Förderverein Freibad freute sich, zum Abschluss der Freibad-Saison die 999. und 1000. Schwimmerin mit einem Geschenk überraschen zu können. Zum Abschluss der Saison hatte der Förderverein zudem zum Schlafanzug-Schwimmen eingeladen. Beim anschließenden Frühstück, war klar: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei, wenn es heißt ,Pack die Badehose ein‘“. Und die Sache mit dem Wetter klappt dann bestimmt wieder besser.

Herzlichen Glückwunsch, Anke Casper (ovales Bild): Sie ist eine von zwei „Mensch 60+“-Gewinnerinnen: Die Leserinnen von „Brigitte Wir“ haben sie bei der Aktion der Zeitschrift für ihr Engagement gewürdigt. Nun freut sich Anke Casper – Motor des „Projekt Sophie“ – auf eine Hamburg-Reise am Weltseniorentag am 1. Oktober.

Mit einem bunten Blumenstrauß haben Frank Diekhoff und Karin Harms vom Bezirksverband Oldenburg Uwe Wessels als neuen Leiter des Wohn- und Pflegeheims Sanderbusch und des Sophienstifts Jever begrüßt. Wessels ist Nachfolger von Michael Gollnick, der im August in Ruhestand verabschiedet wurde. Zuvor leitete er mehr als 20 Jahre lang das Altenwohnzentrum „Pauline-Ahlsdorff-Haus“ der Awo in Wilhelmshaven. Wessels ist voller Tatendrang: „Ich freue mich außerordentlich, neue Projekte in Angriff nehmen zu dürfen.“ Zum Leitungsteam zählen auch die Pflegedienstleiterinnen Sabrina Pawel (Sanderbusch) und Petra Hegebarth (Sophienstift).

Ziel der Tagesfahrt der Interessengemeinschaft „Frauen in der Landwirtschaft“ des Kreislandfrauen-Verbands Friesland-Wilhelmshaven und der „Aktiven Bäuerinnen“ aus der Wesermarsch war der Rinderzuchtbetrieb der Familie Derboven, der Wasserbüffelhof von Mia Fiedler (Landkreis Nienburg/Weser) und die Inscheder Bauernhof-Eisdiele von Kristina Clausen (Landkreis Verden). Alle Betriebe hatten ihren besonderen Charme und boten den Frauen eine Vielzahl von Informationen – angefangen von der Hofchronik bis zur Vermarktung der eigenen Produkte. Eine Verkostung der angebotenen Produkte war ein „Muss“: So war die Tagesfahrt ganz nach dem „Geschmack“ der landwirtschaftlich interessierten Frauen.

Mit dem Seniorenbeirat auf Reisen: 250 alte Jeveraner nutzten das zum Besuch der Residenzstadt Oldenburg: Bei einer gut zweistündigen Stadtrundfahrt erfuhren sie Interessantes über den Wandel Oldenburgs von der Garnisonsstadt zur Wohn- und Universitätsstadt. Im Gegensatz zu Jever und dem Jeverland wo der Bezug zu Oldenburg in Straßennamen deutlich wird, vermissten die Jeveraner in Oldenburg Bezüge zum Jeverland. Das war 1575 von Frl. Maria an den Grafen Johann zu Oldenburg vererbt worden. „Mit den Busfahrten in die Region wollen wir nicht nur Abwechslung in den Alltag der Senioren bringen, sondern sie auch über die Geschichte, Kultur und Sehenswürdigkeiten informieren“, berichtete Seniorenbeiratsvorsitzender Ingo Borgmann.

Bei Friesen zum Tee: Der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken hat sich im jeverschen Schloss den Bürgermeistern Frieslands und Landrat Sven Ambrosy als Nachfolger von Matthias Groote vorgestellt. Dabei hörte er nicht nur Lob für die EU – Friesland profitiert immer wieder von Fördermitteln –, sondern auch einiges an Kritik: Vor allem an der Bürokratie. So sind viele Kommunen mit Begeisterung ans Leader-Programm herangetreten, doch mit jedem weiteren Vordruck ist die Begeisterung gesunken. Auch die Höhe des Grenzwerts zur europaweiten Ausschreibung wird als Hemmnis in Kreishaus und Rathäusern empfunden. Tiemo Wölken dazu: „Der dringende Handlungsbedarf und die hohe administrative Belastung für die Kommunen ist mir überaus bewusst“. Er kündigte an, als EU-Parlamentarier eine Anfrage an die Kommission zu stellen, ob sich der Aufwand bei europaweiten Ausschreibungen tatsächlich lohnt.

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