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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Sie lassen die Sägespäne fliegen

25.03.2019

Bockhorn Der Geruch von Benzin und frischen Sägespänen zog am Samstag über das Gelände an der Bundesstraße in Bockhorn: Auf der Wiese fand das 2. Oldtimer-Kettensägentreffen statt. Die Organisatoren Uwe und Frank Lübben sowie ihre Freunde ließen immer wieder die Arbeitsgeräte, die den Forstarbeitern ihre schwere Arbeit im Wald erleichtern, erklingen und zeigten deren Funktionsweise.

Selbst die ältesten Modelle, eine 2-Mann-Säge Dolmar CL mit dem Baujahr 1950, und eine der ersten 1-Mann-Sägen von 1954, eine Stihl BL, wurden in Betrieb genommen. Auch die Weltneuheiten Stihl 500i und Husqvarna 550xp wurden vorgeführt. Mehr als 50 Motorsägen waren auf dem Ausstellungsgelände zu sehen.

In einem Aktionsbereich wurden dicke Baumstämme in kürzester Zeit mit Hilfe der Maschinenkraft zu Kleinholz verarbeitet. Hobbyschnitzer Klaus Scheffer aus Wildeshausen fertigte aus einigen Bäumen Skulpturen und Forstwirt Sven Wehlau, der im Neuenburger Wald tätig ist, demonstrierte den Sachgerechten Umgang mit seinem Arbeitsgerät. Unter den Ausstellern konnten die Bockhorner Motorsägefreunde auch Jan Matthiesen aus Plön, sowie Marco Schülling und Siem Terbstra aus den Niederlanden begrüßen. Rings um das Geländer des Aktionsbereiches präsentierten Firmen, die mit Holz arbeiten, ihre Angebote. So boten sich für die Besucher interessante Einblicke in die Holzwirtschaft.

Seit zehn Jahren beschäftigen sich die Brüder Uwe und Frank Lübben mit Kettensägen. Als einer der ersten Waldarbeiter im Neuenburger Forst setzte ihr Vater eine Motorkettensäge für die Ausholzungsarbeiten ein. Nach vielen Einsatzjahren übergab er die Säge seinen Söhnen. „Und damit fing unsere Sammelleidenschaft an“, sagt Frank Lübben. Im Laufe der Jahre kamen Freunde hinzu und heute treffen sich zwölf Sägebegeisterte vor allem im Winter, um gemeinsam Kaminholz klein zu machen, aber auch zum Fachsimpeln und Geräte reparieren. Nun stellten sie ihr Hobby zum zweiten Mal der Öffentlichkeit vor.

Die Motorsäge ist wie kein anderes Werkzeug zum Symbol der Waldarbeit geworden. Mit der Entwicklung von kleineren Verbrennungsmotoren begann ihre Erfolgsgeschichte, die nun in Bockhorn zu sehen war.

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