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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ärger über kaputte Dorfstraße in Bockhornerfeld

14.02.2020

Bockhornerfeld Die Dorfstraße ist lang und schmal, statt eines Fußweges gibt es matschige und zerfurchte Grünstreifen. Würden die Autos langsam fahren, wäre das vielleicht kein Problem, meint Anwohner Mirco Osterthun. Doch das tun sie nicht. Als Fußgänger, sagt Osterthun, könne man die Straße kaum noch benutzen.

„Man kann kaum auf die matschigen Grünstreifen ausweichen, wenn ein Auto kommt. Die Autos fahren außerdem viel zu schnell.“ Und das ist nicht das einzige Problem, denn da sind noch die großen Baufahrzeuge des Netzbetreibers Tennet, der gerade die 380-kV-Leitung baut. Mirco Osterthun reicht es.

„In den letzten Jahren wurden die Grünstreifen immer mehr demoliert. Von Jahr zu Jahr wurde es schlimmer. Das liegt nicht nur an den Geschwindigkeiten der Fahrzeuge, sondern auch an den immer größer werdenden landwirtschaftlichen Fahrzeugen sowie den Baufahrzeugen von Tennet. Kurz gesagt: Die Dorfstraße ist für diesen Verkehr nicht ausgelegt. Sie ist zu schmal“, meint der Anwohner.

Die Bockhorner Gemeinderätin Katja Lorenz teilt auf Nachfrage der NWZ mit, dass ein genauer Termin für die Sanierung der Dorfstraße noch nicht feststehe. „Frühestens, wenn die Firma Tennet ihre Arbeiten im Bereich Bockhornerfeld beendet hat und die Dorfstraße nicht mehr mit Schwerlastverkehr (im bisherigen Umfang) befahren wird“, werde die Dorfstraße saniert. Bis dahin aber würden „im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht die nötigen Ausbesserungsarbeiten durchgeführt“.

Das reicht Mirco Osterthun nicht. Er will, dass die Dorfstraße endlich saniert wird – jedoch nicht verbreitert. „Die Dorfstraße würde dann zur Schnellstraße werden“, meint er. Wenn die Sanierung nicht sofort geht, gebe es eine zweite Möglichkeit, meint der Bockhornerfelder: „Wenn die Gewichts- und Geschwindigkeitsbegrenzungen der Straße eingehalten werden würden, bestenfalls 30 Kilometer pro Stunde für alle, und der Verkehr durch Maßnahmen wie Verkehrsinseln beruhigt werden würde, dann könnte die Dorfstraße auch so genutzt werden, wie sie derzeit ist.“

Doch irgendetwas müsse sich ändern. „Als Fußgänger muss man Angst haben, wenn man auf eine Kurve zugeht, so schnell wie die Fahrzeuge um die Ecke schießen.“ Mirco Osterthun will jetzt als Mitglied der Dorfgemeinschaft Bockhornerfeld eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung der Dorfstraße gründen. Jeder, der etwas dazu beitragen möchte, kann sich bei ihm melden unter Tel. 0177/2619630.

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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