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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Ein Vorbild für Bramloges Spritzenhaus?

14.02.2018

Bramloge /Petersfehn Damit hat Herbert Wilken-Johannes nicht gerechnet: Auf seinen Aufruf im „Gemeinnützigen“, Ideen für das alte Feuerwehrhaus in Bramloge bei der Dorfgemeinschaft Obenstrohe einzureichen, haben sich zahlreiche Leser gemeldet. Auch in den sozialen Medien kam der Aufruf gut an. Das Video mit dem Aufruf von Herbert Wilken-Johannes bei Facebook wurde schon 3500 Mal angesehen und von vielen kommentiert – mal mit mehr und mal mit weniger ernst gemeinten Vorschlägen.

Viele haben sich direkt an Herbert Wilken-Johannes gewendet. „Da waren ein paar wirklich interessante Vorschläge bei“, sagt er. Wie genau die aussehen, will er aber noch nicht verraten. Vorher will er sich noch mit dem Eigentümer des denkmalgeschützten Spritzenhauses absprechen. In den vergangenen Tagen habe er viele Telefonate geführt, darunter seien „viele ernsthafte Leute“, die allesamt aus dem näheren Umfeld stammten.

Andere wiederum hätten zwar kein Konzept für das Haus, das sie gerne umsetzen wollten, dafür aber ihre Unterstützung zugesagt. Viele hätten sich gemeldet, um bei einem Umbau mit ihren handwerklichen Fähigkeiten zu helfen, andere hätten zugesagt, Material bereitstellen zu wollen. „Man merkt, dass die Leute großes Interesse daran haben“, sagt Herbert Wilken-Johannes. „Das ist ganz toll und die Bramloger freuen sich, dass da etwas in die Gänge kommt.“

Vielleicht können sich die Bramloger auch etwas aus Petersfehn im Ammerland abschauen. Dort wurde ein altes Feuerwehrhaus flott gemacht und ausgebaut und wird seitdem vom Verein Heimatdiele als Veranstaltungsort genutzt. Das „ole Spritzenhus“ in Petersfehn wurde von 2005 bis 2007 umgebaut. Vorher war es bewohnt. Die Kosten von rund 80 000 Euro wurden da aus öffentlichen Mitteln zu je einem Drittel von der Gemeinde Bad Zwischenahn und dem Landkreis Ammerland gefördert. An Eigenleistungen brachten die Mitglieder der Heimatdiele außerdem 4807 Arbeitsstunden ein. Eigentümer des Gebäudes ist nach wie vor die Gemeinde Bad Zwischenahn.

Die Ausgangsposition in Petersfehn gestaltete sich jedoch etwas anders: Zum einen ist das Gebäude etwa 30 Jahre jünger. Weil es zuvor bewohnt war, waren dort auch schon entsprechende Anschlüsse für Wasser und Abwasser vorhanden.

Ein klarer Vorteil, den die Petersfehner bei ihrem Spritzenhaus hatten: Das Gebäude steht nicht unter Denkmalschutz. So konnte es problemlos umgebaut werden. Beispielsweise wurde ein Wintergarten angebaut, um eine große Tanzfläche zu ermöglichen. Auch eine Remise gibt es an dem alten Spritzenhaus. Das könnte sich in Bramloge wegen des Denkmalschutzes als etwas schwieriger erweisen.


Ein Video sehen Sie unter   www.nwzonline.de/videos 
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Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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