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NWZonline.de Region Friesland Wirtschaft

Unterhaltung: Bürger gegen Entsiegelung der Moorstraßen

13.03.2012

NEUDORF Rund 100 Bürger haben in Neudorf über das Thema „Entsiegelung weiterer Moorstraßen und deren Befestigung mit Schotter“ diskutiert. Diesen Weg möchte die Stadt Varel aus Kostengründen gehen. Die Wählergemeinschaft Zukunft Varel hatte mit Anwohnern aus Neudorf, Jethausermoor und Neuenwege darüber diskutiert.

In der Diskussion sei nach Darstellung von „Zukunft Varel“ deutlich zum Ausdruck gebracht worden, dass die bereits durchgeführten Arbeiten an der Plattebergstraße, an Zum Felde und auf einer Teilstrecke der Neudorfer Straße abgelehnt werden. Gegen diese Art des Ausbaus spreche nicht nur der rasante Straßenverschleiß und der daraus folgende schlechte Zustand, sondern auch die Staub-Belastung. Für Radfahrer seien diese Straßen gefährlich. Es habe schon Stürze gegeben.

Der Einwand des ebenfalls anwesenden Bürgermeisters, die Stadt habe für weitreichende Sanierungen kein Geld, sei entkräftet worden: Niemand der Betroffenen wolle eine Autobahn vor der Tür. Es reiche vorerst eine schnelle, punktuelle Instandsetzung der Schäden, verbunden mit einer regelmäßigen Kontrolle und damit auch Pflege der Straßen. Vor allem solle der „fabrizierte Murks“, so einer der Redner wörtlich, nicht noch auf weitere Straßen und Wege ausgedehnt werden.

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Als Ergebnis der Diskussion stellt „Zukunft Varel“ mit Unterstützung der Versammlungsteilnehmer folgende Anträge an die Stadt Varel:

Die weitere Sanierung der Neudorfer Straßen und Wege in der jetzt geplanten Art und Weise soll eingestellt werden. Damit würden auch Kosten für eine Maßnahme vermieden, die sich gegen den Willen der betroffenen Bürger richte und zu der es eventuell bessere Alternativen gebe.

Gefordert wird ein Erfahrungsaustausch mit anderen Gemeinden mit Moorgebieten, um zu einer akzeptablen Lösung zu kommen. Zu einem Vortrag eingeladen werden soll deshalb nach Varel der für Straßen und Wege zuständige Sachbearbeiter der Gemeinde Rastede, um über die dortigen Sanierungen und Unterhaltungen zu informieren.

Die Vareler Stadtverwaltung soll aus dem Zuständigkeitsbereich für die Unterhaltung von Straßen, Wegen und Bürgersteigen einen festen Ansprechpartner für die Bürger benennen, der ihre Fragen, Anregungen und Beschwerden entgegennimmt, diesen nachgeht und den aktuellen Zustand der Moorstraßen kontrolliert. Besonders wert gelegt wird auf eine zeitnahe Bearbeitung.

Die Abnahme künftiger Straßen- und Wegebauarbeiten soll – wie vor einigen Jahren üblich – durch den zuständigen Ratsausschuss erfolgen. Die betroffenen Anlieger sollen unbürokratisch beteiligt werden, da sie die Arbeiten ständig verfolgten und auf eventuelle Probleme oder Mängel hinweisen könnten.

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