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Landkreis I: Bürger sollen über Fusion informiert werden

29.12.2012

Friesland Das Wie zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Kommunen müsse auf den Tisch – „das hat jetzt hoffentlich auch der Letzte begriffen“, sagte Frieslands Landrat Sven Ambrosy am Freitag beim traditionellen Jahrespressegespräch des Landkreises.

Mehr Zusammenarbeit

Damit reagierte Ambrosy auch direkt auf die jüngste Kritik. Der Vorsitzende der Schortenser CDU-Ratsfraktion, Axel Homfeldt, hatte Ambrosy unter anderem vorgeworfen, nur in großem Rahmen zu denken (die NWZ  berichtete). Beim Vorantreiben einer möglichen Fusion mit Wilhelmshaven vergesse der Landrat eine seiner Hauptaufgaben, nämlich die Zusammenarbeit zwischen den friesländischen Städten und Gemeinden zu fördern.

Das Thema Zusammenarbeit und auch die mögliche Fusion müsse nun auf allen Ebenen diskutiert werden – „ergebnisoffen“, betonte Ambrosy.

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Für 2013 kündigte er unter anderem gemeinsame Vorlagen für die Verwaltungen Frieslands und Wilhelmshavens an, dazu wolle man Politik und Wirtschaft frühzeitig an der Diskussion beteiligen – ebenso wie die Bürger, für die es Informationsveranstaltungen geben soll.

Die Bilanz der vor rund vier Jahren initiierten Standortentwicklungsgesellschaft Jade Bay, an der neben Friesland die Landkreise Wittmund, Wesermarsch und die Stadt Wilhelmshaven beteiligt sind, bewertete Ambrosy als positiv. Aber: „Die Durchschlagskraft muss noch besser werden.“

Insgesamt sei Friesland auf einem guten Weg. Bis 2016 wiesen die Planungen von Kreistag und Verwaltung einen ausgeglichenen Haushalt aus.

Niedriges Lohnniveau

Defizite gibt es im Landkreis nach wie vor bei Lohnniveau und in Bezug auf die Arbeitslosigkeit – hier sind die Werte schlechter als im Bundesdurchschnitt, so Ambrosy. Positiv sei, dass auf dem Schortenser TCN-Gelände trotz des teilweisen Personal-Abzugs aus der Bertelsmann-Vertretung wieder mehr als 3000 Arbeitsplätze besetzt seien.

„Wir brauchen aber noch weitere qualitativ hochwertige Ansiedlungen von Wirtschaft im Landkreis Friesland“, so Ambrosy. Die geplante Lebensmittelfabrik in Roffhausen und das neu eröffnete Logistikzentrum im Jade-Weser-Park könnten nur der Anfang sein.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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